Wahlauftakt der Freiheitlichen Arbeitnehmer: Die Roten ersetzen

Bei der Nationalratswahl 2013 wurde die FPÖ die neue Nummer 1 bei den Arbeitnehmern. Diesen Schwung wollen die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) auch für die Arbeiterkammer-Wahl 2014 nützen und die rote Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) nicht nur überholen sondern ersetzen. Am gestrigen Donnerstagabend wurde im 8. Wiener Gemeindebezirk zum Wahlauftakt für die Region Wien geladen. Als Höhepunkt der Veranstaltung präsentierte der FA-Bundesobmann und Spitzenkandidat für die Arbeiterkammerwahlen, Bernhard Rösch, das Programm der FA gemeinsam mit FPÖ-Obmann HC Strache.

Überzeugende Thematik

Nicht nur leistbares Wohnen und mehr Mietgerechtigkeit ist den Freiheitlichen Arbeitnehmern ein Anliegen, auf welches nun aus Ideenlosigkeit auch der rote Arbeiterkammer-Präsident Kaske aufspringt, sondern auch die Beseitigung der 10-prozentigen Umsatzsteuer auf fast alle Mieten – nicht nur in Wien! Von einer Vermögenssteuer, wie sie Kaske zuletzt verlangte, hält man im blauen Kreis nichts – man müsse viel mehr eine weitere Steuerklasse einführen, um die Einkommensbesteuerung gerechter zu gestalten.

Während sich die FSG an intransparenten Werbeschaltungen erfreut, kritisieren die Freiheitlichen diese Taktik der Geldverschwendung und fordern die Anwendung des Medien-Transparenzgesetzes auch im Arbeiterkammerwahlkampf. „Durch die Kammerumlage von rechtschaffenen Arbeitnehmern wird die Werbung einer einseitigen und misswirtschaftenden Fraktion finanziert, damit muss Schluss sein“, so Bernhard Rösch.

Fixarbeit statt Leiharbeit

Weitere Schwerpunkte haben sich Rösch und sein Team mit dem Kampf Arbeitsplatzverdrängung und für Fixarbeit statt Leiharbeit gesetzt. Seit dem 1.1.2014 ist der Arbeitsmarkt offen für die Bürger aus den EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien, was zu einem schleichenden Lohndumping führt und die aktuell horrenden Arbeitslosenzahlen noch mehr in die Höhe schnellen lässt.

Fördern wollen die Freiheitlichen Arbeitnehmer zusätzlich auch Lehrlinge, welche sich für eine berufsbegleitende Matura interessieren. Aber auch Menschen über 45 wolle man am Arbeitsplatz unter die Arme greifen und gerechtere Pensionen diskutieren.

Als Conclusio des erfolgreichen und sehr gut besuchten Abends darf Spitzenkandidat Rösch auf ein neuerliches blaues Wunder bauen: „Wir sind die einzige gerechte und wählbare Fraktion, die Arbeitnehmeranliegen auch wirklich ernst nimmt, darum ein ganz klares JA zur FA in der AK!“

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