Deutsche Bank veröffentlicht fehlerhafte Studie gegen Eurokritiker

Alle Register zieht das Regime der Eurokraten, um den Fortgang der Brüssler Bürokratie zu verteidigen. Jetzt hat sogar die Deutsche Bank eine eigene Studie gegen Eurokritiker finanziert und herausgegeben. Unter dem Titel „EU-Skeptiker im Aufwind? Wirtschaftspolitische Implikationen der Europawahl“ zieht man über EU- und Euro-Kritiker her, räumt ihnen aber gleichzeitig gute Chancen bei den EU-Wahlen am 25. Mai 2014 ein.

Bis zu 27 Prozent gibt diese Studie den EU-Kritikern, wobei sie zwischen „gemäßigten“ und „harten“ EU-Kritikern unterscheidet. Die 27 Prozent würden bis zu 203 Abgeordnete im Europaparlament bedeuten.

Geballte Eurokraten-Polemik gegen die FPÖ

Unter anderem werden die britische UKIP, der französische Front National und die Alternative für Deutschland (AfD) aufs Korn genommen. Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch gegenüber der FPÖ geballte „Eurokraten-Polemik“. In einer vor Fehlern nur so strotzenden Analyse werden die Freiheitlichen etwa so dargestellt:

In Österreich gibt es ein breites Spektrum EU-skeptischer Parteien. Drei von ihnen sind dem gemäßigten rechten Spektrum zuzuschreiben. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), gegründet von Jörg Haider (sic!), gilt als rechtspopulistische und harte EU-skeptische Partei, die sich gerne als Vertreter des kleinen Mannes sieht. Sie ist im Nationalrat und in den Landtagen aller neun Bundesländer vertreten und konnte ihren Stimmenanteil bei den Nationalratswahlen im Oktober 2013 auf über 20 Prozent verdoppeln (sic!). Bei den Europawahlen 2009 zog sie mit über 13 Prozent ins EP ein. Besonders stark mobilisierte die FPÖ gegen die Teilnahme Österreichs an der Währungsunion. In den Wahlkämpfen der vergangenen Jahre punktete die Partei mit ihrer Position gegen eine „Islamisierung“ Österreichs. Eine Abgrenzung zwischen Kernwählern und Protestwählern fällt schwer.

Die FPÖ und die mit ihr verbündeten patriotischen Kräfte können es wohl als besonderen Ritterschlag auffassen, wenn eine der in die Finanzkrise am tiefsten involvierten Banken sie als Gefahr für ihre Geschäfte betrachtet und der von den Finanzmärkten durch und durch korrumpierten EU-Elite zur Hilfe eilt.

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