CDU und SPD lassen Genprodukt „Mais 1507“ in Deutschland zu

Schwarz-Rot hat in Deutschland die Zulassung von Genmais durchgedrückt. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat das äußerst umstrittene Genprodukt „Mais 1507“ in Deutschland zugelassen. 451 Abgeordnete der Großen Koalition stimmten in Berlin dafür, 5 dagegen und 18 enthielten sich der Stimme.

Mit diesem Votum hat die SPD einen ihrer erst kürzlich gefassten Parteitagsbeschlüsse gebrochen. Damals erklärte das SPD-Präsidiumsmitglied Ute Vogt, dass die Bevölkerung keine gentechnisch veränderten Lebensmittel und Pflanzen wolle. Sie verwies auch auf einen Passus im Koalitionsvertrag, der Vorbehalte gegenüber der Gentechnik ausdrücklich anerkannt hatte. Im Bundestag hatte die SPD-Fraktion diese Vorbehalte aber nun offensichtlich vergessen.

„Mais 1507“ ist ein Killerprodukt

Laut Gentechnik-Kritikern ist der „Mais 1507“ ein wahres Multi-Killerprodukt. Seine Eigenschaften werden folgendermaßen beschrieben:

Der Mais wurde gentechnisch verändert, um ihn resistent gegen das Breitbandherbizid Glufosinat zu machen. Gleichzeitig sondert er große Mengen an Insektengift ab, um die Raupen des Maiszünsler-Schmetterlings zu töten.  Das Cry 1F-Protein, das die Pflanzen vor Fraßinsekten schützen soll, wird in allen Pflanzenteilen und während der gesamten Vegetationsperiode erzeugt. Das dafür notwendige Gen stammt von Bakterien (Bacillus thuringiensis, Bt)

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