Rumäniens Staatspräsident will Roma-Problem auf Europa abschieben

Rumänien will sein Roma-Problem einmal mehr der Europäischen Union bzw. den anderen Mitgliedsländern in Mittel- und Westeuropa umhängen. Dies ist zumindest der feste Wille des amtierenden Staatspräsidenten Traian Băsescu. Obwohl Rumänien und Bulgarien seit ihrem Beitritt Milliarden Euro an EU-Förderungen auch unter dem Titel der Integration der Zigeuner in diesen Ländern kassiert haben, hat sich die Lage nicht gebessert. Immer mehr Roma wandern aus den beiden südosteuropäischen Staaten nach Österreich, Deutschland oder Frankreich aus und lösen dadurch eine ganze Latte an Problemen – vom Sozialwesen bis hin zur Kriminalität – aus.

Städte wie Dortmund oder Duisburg sowie der Berliner Stadtteil Neukölln haben mittlerweile Tausende von Roma aufgenommen. Begleiterscheinungen wie Bettelei, Kriminalität und Verwahrlosung ganzer Stadteile sind die Konsequenz. Seit der Arbeitnehmerfreizügigkeit mit dem 1. Jänner 2014 für Rumänen und Bulgaren ist dieses Problem weiter angewachsen.

Brüssel und Berlin sollen Roma-Integration meistern

Băsescu und seine Regierung in Bukarest haben keinerlei Unrechtsbewusstsein im Zusammenhang mit der zügellosen Auswanderung von Zigeunern in andere europäische Staaten. Sie wollen vielmehr, dass die mittel- und westeuropäischen Staaten vermehrt Anstrengungen unternehmen, um die Roma dauerhaft bei sich zu integrieren. Zurückhaben wollen Rumänien und Bulgarien die Zigeuner in ihren Ländern nicht mehr. Vielmehr bietet Băsescu den anderen EU-Staaten auch noch frech an, dass Rumänien ja Lehrer und Polizisten etwa nach Deutschland schicken könnte, um „die Integration zu unterstützen und die dortigen Kommunen zu entlasten“. Sie sollen dort eine Integration unterstützen, die sie in ihren Heimatländern nicht zustande gebracht haben.

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