Konservative Partei „Die Freiheit“ tritt in München an

Nach vier Wochen tagtäglicher Werbung auf den Straßen der bayrischen Landeshauptstadt München hat es „Die Freiheit“ geschafft. Aktivisten der konservativen Gruppierung unter der Führung von Parteiobmann Michael Stürzenberger haben insgesamt 1.268 Unterschriften für eine Kandidatur bei den Münchner Stadtratswahlen am 16. März 2014 gesammelt.

In der Münchner Kommunalpolitik scheint für eine tatsächlich konservative Alternative viel zu holen zu sein. Bei der Kommunalwahl 2008 betrug die Wahlbeteiligung bei 989.782 Stimmberechtigten lediglich 47,6 Prozent. Mehr als die Hälfte der Münchner waren gar nicht zu den Urnen gegangen. Damals erreichten die SPD rund 40 Prozent, die CSU 28 Prozent, die Grünen 13 Prozent und die FDP rund 7 Prozent.

Wahlkampfhauptthema Großmoschee in München

Wahlkampfhauptthema Stürzenbergers und seiner Mitstreiter ist der Bau des islamistischen ZIE-M-Veranstaltungszentrums inklusive Großmoschee in München. Die Konservativen rund um „Die Freiheit“ sammeln bereits seit mehr als eineinhalb Jahren Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen den Monumentalbau. Bis zum 16. März 2014 wird neben der intensiven Wahlwerbung für die Freiheitsliste selbst auch die weitere Unterschriftensammlung gegen ZIE-M im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen.

Da bei der Münchner Kommunalwahl die Fünf-Prozent-Hürde nicht gilt, hat Stürzenberger realistischen Chancen, in den Stadtrat einzuziehen. 2008 schafften dies etwa die Freien Wähler mit 1,7 Prozent und die Ökologisch-Demokratische Partei mit 1,0 Prozent.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link