Genitalverstümmelungen bei Frauen nehmen in Europa drastisch zu

Die „Bereicherung“ durch zugewanderte Kulturen zeigt in Österreich wieder einmal ihre Schattenseiten. Laut einer Studie des Europäischen Instituts für Geschlechtergerechtigkeit (EIGE) sind alleine in Österreich über 8.000 Mädchen und Frauen von der brutalen Genitalverstümmelung betroffen. Die Mehrheit der Frauen kommt dabei aus dem asiatischen und afrikanischen Raum. Zudem geht hervor, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegen könnte. Veröffentlicht wurde die Studie anlässlich des Internationalen Tages gegen die Beschneidung bei Frauen, auch FGM (Female Genital Mutilation) genannt. Intimbeschneidungen bei Frauen gelten als Tabuthema.

Genitalverstümmelung im Namen der Religion

Bei der äußerst brutalen Methode der Beschneidung werden den oft noch minderjährigen Mädchen die äußeren Teile der weiblichen Genitalien ganz oder teilweise abgeschnitten. Somit können Frauen anschließend beim Geschlechtsakt keine Lust mehr empfinden. Obwohl diese Verstümmelungen nicht ausdrücklich im Koran gefordert werden, sind sie in vielen islamischen Ländern, insbesondere in Nordafrika und im Jemen, üblich und werden von der islamischen Geistlichkeit angeordnet oder gutgeheißen. Die Frau, so heißt es, habe nicht das Recht sich am Sexualakt zu erfreuen. Des Weiteren steigt der Druck der homogenen sozialen Umfelder auf die jungen Frauen, welche – auch wenn sie in „westlichen“ Ländern leben – oft nicht arbeiten gehen dürfen, um möglichst bald verheiratet zu werden. Die oft angepriesenen „Vorteile“ für die Frauen und Mädchen entsprechen nicht den Tatsachen angesichts der gravierenden gesundheitlichen Gefahren, die durch solche Eingriffe entstehen. Oft sind Beschneidungen bei Frauen nicht nur mit enormen Schmerzen, sondern auch mit anschließenden Infektionen verbunden, welche nicht selten auch zum Tod der jungen Frauen führen.

Verbots in Österreich wirkungslos

Das seit 2001 bestehende Verbot von Beschneidungen an Frauen sowie die strafrechtliche Verfolgung solcher Eingriffe, auch wenn der Eingriff im Ausland erfolgt ist, erweisen sich laut Studie in der Regel als wirkungslos. Von den zugewanderten Migranten aus dem islamischen Kulturkreis ist bekannt, dass sie Beschneidungen nicht bei der Einwanderung bekannt geben, obwohl dies verlangt wird. Die Nicht-Meldung zieht aber auch keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich. Auf der anderen Seite bekommen Frauen, wenn der Verdacht auf eine Genitalverstümmelung im Heimatland besteht oder sie bereits beschnitten wurden, in Österreich Asyl gewährt.

Die Studie zeichnet auch für Gesamteuropa ein düsteres Szenario. So sollen bereits über 500.000 Frauen europaweit Opfer von Genitalverstümmelungen geworden sein. Meist geschieht dies bei Urlauben in der Heimat. Aber auch in den EU-Staaten dürften solche illegalen Beschneidungen florieren. Spitzenreiter sind hier die Staaten Großbritannien und Frankreich, die bislang auch den größten muslimischen Anteil unter den Migranten haben. Weltweit sind mehr als 125 Millionen Frauen von Genitalverstümmelung betroffen, so die UNICEF.

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