„Spindis“ ÖVP zerfleischt sich

ÖVP-Obmann Michael Spindelegger hat wieder ein Problem mit den Flügeln seiner Partei. Auslöser sind diesmal die geplanten Steueranhebungen, die zulasten der Unternehmen gehen. Diverse Abgeordnete des ÖVP-nahen Wirtschaftsbundes drohten bereits dem Budget nicht zustimmen zu wollen. Jetzt folgt auch noch ein Interview von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl, in dem Spindelegger frontal attackiert wird:

Michael Spindelegger ist ein Gefangener im Finanzministerium, wo ihm seine Beamten immer wieder vorrechnen, welche schauerlichen Auswirkungen irgendwelche Maßnahmen haben, mit dem Ziel, diese Maßnahmen zu verändern. Und er ist zu jung im Finanzministerium, dass er dieses Spiel durchschaut.

Spindelegger meinte darauf, man dürfe da nicht dünnhäutig sein. Ihm zu Hilfe eilte der Beamtenflügel (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – GÖD) in Person des – als Bremsklotz bekannten – Fritz Neugebauer, der Leitl in einem offenen Brief unter anderem mitteilte:

Deine Schuldzuweisungen sind nicht nur kleinlich, sondern entbehren jeder Grundlage.  Diese veröffentlichten Vorurteile schaden Deinem bisherigen Image als Sozialpartner.

In einer Presseaussendung des GÖD heißt es außerdem, Leitl solle sich entschuldigen. Die Rede ist von ungeheuerlichen Entgleisungen des Wirtschaftskammerpräsidenten. Eine Fortsetzung der schwarzen Selbstzerfleischung scheint so gut wie garantiert.

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