Frankfurter Initiative ehrt Gefallene des Ersten Weltkriegs

16. Februar 2014 - 15:21

Eine engagierte Initiative setzten die Freien Wähler in Frankfurt am Main zum Gedenken an die Gefallenen und Opfer des Ersten Weltkriegs. Unter dem Titel „Frankfurter Aufruf 1914 bis 2014“ ehrt man die Gefallenen und Opfer dieses großen Völkerringens. Die Freien Wähler wollen damit das immer weiter abnehmende Erinnern an den Ersten Weltkrieg auf deutscher Seite wieder neu beleben. Neben den Gefallenen an der Front soll auch der Opfer zu Hause, etwa Frauen und Kinder, die an Hunger und Krankheit starben, gedacht werden.

Der von den herrschenden linken Strömungen etablierten Systematik der „Politischen Korrektheit“ soll hier ein Kontrapunkt gesetzt werden. Als Erstunterzeichner treten Kommunalpolitiker der Freien Wähler sowie Wissenschaftler und Bürger der Stadt Frankfurt auf.

Charles de Gaulle ist Kronzeuge für ehrendes Gefallenengedenken

Als Kronzeuge für ein ehrendes Gefallenengedenken wird vom „Frankfurter Aufruf“ unter anderem der General und ehemalige Staatspräsident Frankreichs, Charles de Gaulle, angeführt. Besondere Kritik übt man am amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, der sich zum Steigbügelhalter der Vertreter einer einseitigen Kriegsschuldzuweisung an das Deutsche Reich produziert. Hier der Frankfurter Aufruf im vollen Wortlaut:

Mit dem zunehmend größer werdenden zeitlichen Abstand zum Ersten Weltkrieg nimmt die ehrende Erinnerung an die Gefallenen und Opfer unseres Volkes immer mehr ab. Der 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs ist ein geeigneter Anlass, die von unseren Vorfahren erbrachten Opfer zu würdigen.

Bundespräsident Joachim Gauck kann sich hingegen „eine deutsche Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg nur als Respekt vor dem Leid derer vorstellen, die damals durch uns bekämpft wurden".

Das Leid unserer Toten ist dem deutschen Staatsoberhaupt offenbar keinen Respekt, keine Erinnerung und kein Gedenken wert. Doch wir wollen und werden – ebenso wie dies unsere europäischen Nachbarn tun – um unsere damals gefallenen Soldaten und zivilen Opfer trauern und ihrer gedenken.

Deutsche Soldaten kämpften und starben von 1914 bis 1918 für ihr Vaterland. Frauen und Kinder ertrugen die Lasten des Kriegsalltags in der Heimat und bezahlten diese oftmals mit ihrem Leben.

Die Erinnerung an diese Opfer des Ersten Weltkrieges als Bestandteil unserer historisch-kulturellen Identität muss auch in Deutschland wachgehalten werden.

Schon der französische Staatsmann Charles de Gaulle mahnte einst: „Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht."

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