Elektronische Essensmarken bringen US-Banken Milliarden-Einnahmen

Die US-Banken haben seit Jahren ein lukratives „Nebengeschäft“. Sie wickeln für die US-Regierung die Essenmarken und Berechtigungsmarken für andere Sozialleistungen ab. Diese „Hilfsmarken“ werden in den USA über spezielle Geldkarten, sogenannte EBT-Cards, zugeteilt. Mit diesen EBT-Cards können die Bezugsberechtigten in vielen Lebensmittelläden einkaufen. 

Bereits 2002 ersetzten diese Karten die Papier-Essensmarken vollständig. Mit ihnen kann man zusätzlich etwa auch andere Leistungen wie Kindergeld oder Familienbeihilfenleistungen finanziell für die Bezugsberechtigten abwickeln.

JP Morgan machte halbe Milliarde EBT-Card-Profit

Durchschnittlich wickelte jeder Berechtigte allein 2012 rund 133 Dollar pro Monat an Lebensmitteleinkäufen über einen der 246.000 teilnehmenden Lebensmittel-Läden ab. Jeder siebente US-Bürger erhält aktuell eine solche Unterstützungsleistung durch den Staat. Einer der Hauptprofiteure dieser Aktion ist das Bankhaus JP Morgan. Allein zwischen 2002 und 2012 erzielte die Bank eine halbe Milliarde US-Dollar Profit aus der Abwicklung, die sie in 21 der 50 US-Staaten innehat. 

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