Streit um Talk-Sendung: „Fahrplan gegen Homophobie“ zeigt Wirkung

Es hört sich einigermaßen irre an, was die österreichische Grünen-Europaabgeordnete Ulrike Lunacek da so alles in ihren „Fahrplan gegen Homophobie“ hineingeschrieben hat: flächendeckende Schulprogramme zur „Förderung der Akzeptanz homo-, trans-, bi- und sonstwiesexueller Lebensformen“; dazu „Toleranzschulungen“ für Journalisten, Strafverfolger und Polizisten unter EU-Regie; europaweite Anerkennung von „Homo-Ehen“ sowieso; Verfolgung und Bestrafung von Äußerungen gegen Homo- und Transsexuelle als „Hasskriminalität“ – das schreibt Michael Paulwitz unter dem Titel „Angriff aus Brüssel“ in der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit.

Tatsächlich hat das Parlament in Straßburg diesen Lunacek-Bericht Anfang Februar anstandslos durchgewinkt – mit Unterstützung von vermeintlich „bürgerlichen“ und „konservativen“ Parteien, die aus blanker Feigheit, in der medialen Öffentlichkeit nicht progressiv genug dazustehen, auch diesem absurden Konglomerat eine komfortable Mehrheit verschaffen. Die Grünen und ihre Helfer bilden somit eine starke Lobby für die Homosexuellen, die Andersdenkende unter Generalverdacht stellen und diese somit in ständigen Rechtfertigungszwang drängen. Ein Nicht-Schwuler muss beweisen, dass er nicht „homophob“ ist, indem er jede auch noch so kleine Kritik an der Homosexuellen-Lobby vermeidet und ihre Forderung willig und ohne Murren akzeptiert.

Plattform für „notorische Homo-Hasser

Hartnäckige Ketzer sollen, geht es nach dieser Gesinnungsgemeinschaft, in den Medien keine Plattform erhalten. Zuletzt hat man sich auf die ARD-Talkerin Sandra Maischberger eingeschossen, weil diese in ihrer Sendung „Menschen bei Maischberger“ über den baden-württembergischen Bildungsplan diskutierte, wonach die Schüler in Zukunft über die Vielfalt der Lebensweisen aufgeklärt werden sollen. Darüber hat sich vor allem das Schwulen- und Lesbenmagazin Queer empört. Das Magazin bezeichnete den Titel „Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die Umerziehung?“ als „Unverschämtheit“ und übte Kritik an der Gästeliste. Die Maischberger-Redaktion hatte zu dem Thema neben der Travestie-Künstlerin Olivia Jones und dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU, Jens Spahn, die Schriftstellerin Hera Lind, die Journalistin Birgit Kelle und den Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, eingeladen. Die letzten beiden nannte Queer zwei „notorische Homo-Hasser“, denen man ein „Podium“ geboten habe.

Grundlage der totalitär anmutenden Forderung, all jene aus der öffentlichen Debatte zu verbannen, die der Homo-Lobby nicht jeden Wunsch von den Lippen ablesen, ist der sogenannte „Waldschlösschen-Appell gegen die Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen“, der sich an Journalisten richtet. Sie werden unter anderem aufgefordert, Menschen „keine Plattform zu bieten“, die beispielsweise die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe als Gefahr für die Gesellschaft sehen.

Gesellschaftliche Debatte muss geführt werden

Sandra Maischberger reagierte auf die Kritik und ließ ausrichten, dass man eine solche Debatte nicht nur unter Gleichgesinnten führen könne. Es käme sofort der Vorwurf der Einseitigkeit. „Wir bieten bei ,Menschen bei Maischberger‘ niemandem ein Podium oder Forum, sondern bitten Menschen mit ganz unterschiedlichen Meinungen in unsere Runde, damit sie ihre Argumente miteinander austauschen,“ so die TV-Talkerin zur Berliner Zeitung Der Tagesspiegel. Weiters sagte Maischberger: „Die gesellschaftliche Debatte muss offensichtlich geführt werden, das zeigen nicht nur die vielfältigen und verständlicherweise auch emotionalen Reaktionen beider Seiten.“

Großdemos gegen rot-grünen „Bildungsplan“

Die Anmaßungen der Homosexuellen-Lobby gehen offenbar schon vielen Bürgern zu weit. In Frankreich hat die Regierung nach der jüngsten Großdemonstration der „Manif pour tous“-Bewegung gegen die „Familienphobie“ der etablierten Politik die Pläne für ein neues „Familiengesetz“ auf Eis gelegt. Und in Baden-Württemberg hat sich der Protest Hunderttausender gegen den grün-roten „Bildungsplan“ inzwischen aus dem Internet auf die Straße verlagert. „Nur ein Anfang, gewiss, aber ein ermutigender. Den Initiatoren ist Standhaftigkeit und weiterer Zulauf zu wünschen. Denn es geht um mehr als nur um Fragen der richtigen Schul- oder Familienpolitik. Es geht um die Grundsatzentscheidung zwischen Freiheit und totalitärer Entmündigung,“ mahnt Michael Paulwitz in der Jungen Freiheit.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link