US-Spekulant Soros will in Euro-Banken investieren

Nun sitzen die Spekulanten wieder in den Startlöchern, um auf den Euro zu wetten. An die Spitze hat sich einmal mehr der US-Spekulant George Soros gestellt. Soros hatte vor eineinhalb Jahren noch gegen den Euro gewettert. Damals trat er sogar für eine „Aufspaltung“ der Euro-Zone ein. Nun dreht er den Spieß um und möchte neues Geld in die Euro-Zone pumpen. Er rät seinen Kollegen im Anlegergeschäft sogar, Geld in europäische Banken auch in hochverschuldeten Ländern wie Griechenland zu investieren.

Kollegen aus der Spekulantenzunft misstrauen jedoch Soros und seinem so offensichtlich kommunizierten Engagement für die Euro-Zone. Nicht wenige verweisen auf Soros Vergangenheit und mutmaßen, dass er seine Konkurrenz in die Euro-Zone lockt, um dann erneut gegen diese zu spekulieren und damit großen Profit zu machen.

Soros ist seit 1969 internationaler Berufsspekulant 

Für seriöse Anlagepolitik steht Soros jedenfalls nicht. Er stieg bereits 1969 ins Spekulationsgeschäft ein und gründete seinen ersten Hedgefonds. Seinen zweifelhaften Ruhm innerhalb der Finanzbranche begründete er Anfang der neunziger Jahre. Damals spekulierte er erfolgreich gegen das britischen Pfund. Aktuell wird das Gesamtvermögen des Finanzinvestors auf nicht weniger als 20 Milliarden Euro geschätzt. 

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