Schauspielerin erwirkte Löschung eines islamkritischen Films auf Youtube

Der Internetgigant Google hat einen islamkritischen Film von der Videoplattform „Youtube“ entfernen lassen. Dies geschah aufgrund eines Gerichtsurteils aus dem US-Bundesstaat Kalifornien. Der Film „Unschuld der Muslime“ verstoße gegen das Urheberrecht der darin mitwirkenden Schauspielerin Cindy Lee Garcia. Garcia selbst gab an, für den Film verpflichtet worden zu sein, ohne dass die Filmemacher sie über dessen antiislamische Zielrichtung informiert hätten. Die Schauspielerin betonte aber auch, dass sie aufgrund des Filmes zahlreiche Morddrohungen und Anfeindungen erhalten habe. Über diese Folgen scheint sich Garcia nicht im klaren gewesen zu sein, denn das Drehbuch selbst, so hieß es, sei ihr bekannt gewesen.

Film zeigt kritischen Blick auf Islam-Geschichte

In dem etwa eineinhalbstündigen Amateurfilm gibt der Regisseur einen bewusst provozierenden Einblick in seine Sicht der Geschichte des Islam rund um den Propheten Mohammed. Er zeigt Mohammed als Gewalttäter, Kinderschänder und Homosexuellen und beruft sich auf schriftliche Quellen. Die Veröffentlichung des 14-minütigen Trailers im Jahr 2012 hatte zu heftigen Protesten und Ausschreitungen mit mehreren Toten in der islamischen Welt geführt. Die Proteste gipfelten schließlich in der Ermordung des amerikanischen Botschafters samt dreier Mitarbeiter im libyschen Bengasi durch radikale Islamisten.

Da Google sich aber bis zuletzt weigerte, den Film von der Plattform zu löschen und sich dabei auf die Meinungsfreiheit berief, verklagte die Schauspielerin den Konzern. Das Gericht entschied nun, dass Garcia bewusst getäuscht worden sei.

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