ÖVP-Landwirtschaftsminister macht sich für Homo-Adoptionsrecht stark

Die weltanschaulichen Auflösungserscheinungen in der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) nehmen weiter Fahrt auf. Während man sich sachpolitisch durch das Durchpeitschen des Abgabenänderungsgesetzes 2014 endgültig als Interessenvertreter des mittelständischen Wirtschaft und der Bauern abgemeldet hat, verfolgen Teile der Parteispitze weiterhin einen linksliberalen Kurs. „Speerspitze“ dieses linken Netzwerkes ist ausgerechnet der neue Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter.

Mit seinem Eintreten für das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare hat Rupprechter die gesellschaftspolitische Verortung der ÖVP weiter nach links getrieben. Unterstützung bekommt er von dem gesellschaftspolitisch ebenfalls am linken Rand angesiedelten bisherigen steirischen ÖVP-Klubobmann Christoph Drexler, der ab 10. März Landesrat wird. ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel blieb es vorbehalten, den von Rupprechter und Drexler betriebenen Homo-Lobbyismus als „nicht offizielle Parteilinie“ zu qualifizieren.  

Rupprechter ist weltanschauliches Chamäleon

Rupprechter ist aber keineswegs nur in Fragen der Homosexuellen-Rechte verhaltensauffällig.  Zuletzt sorgte er auch für Raunen in den eigenen ÖVP-Bauernbund-Reihen, als er sich als „christlicher Sozialdemokrat“ und als „Grüner“ definierte und Rot als „Farbe der Herzenswärme“ bezeichnete. Mit diesen Aussagen hat der neuen Landwirtschaftsminister die Grenzen für einen „Liberalen“ jedenfalls in den Augen vieler ÖVPler bereits deutlich überschritten. Grundsatztreue gilt ohnehin nicht als seine Stärke; es heißt, er sei eher ein weltanschauliches Chamäleon. Auch sein Einsatz für die heimischen Bauern hielt sich bisher in Grenzen, wie etwa die Wiedereinführung der Sektsteuer ab 1. März 2014 zeigte.

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