Sektorale Schließung des Arbeitsmarkts als Rezept gegen Arbeitslosigkeit

Für die FPÖ und ihren Sozialsprecher Herbert Kickl gibt es angesichts der auch im Februar 2014 weiter explodierenden Arbeitslosenzahlen nur eine Antwort der Politik: Die gegenwärtige Massenarbeitslosigkeit kann nur durch Stopp der Zuwanderung bekämpft werden. Dies bedeutet, so Kickl, die von der FPÖ seit langem geforderte sektorale Schließung des Arbeitsmarktes. Also insbesondere dort, wo es die meisten österreichischen Arbeitslosen gibt.

Dass die SPÖ und ihr Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der ja eigentlich selbst ein Gewerkschafter und damit Arbeitnehmervertreter ist, die Zeichen der Zeit auf dem Arbeitsmarkt nicht erkennen, ist für Kickl unverständlich. Weiterhin explodiert die Arbeitslosigkeit in Österreich mit rund 441.000-Personen ohne Job. Dies ist die Konsequenz einer seit Jahren betriebenen ungezügelten Einwanderungspolitik auf den österreichischen Arbeitsmarkt und in den Sozialstaat. Damit kommt es neuerlich zu einem Anstieg gegenüber Februar 2013 um 9,1 Prozent bzw. 36.838 Personen. 

Hundstorfer beschönigt die Horror-Arbeitslosigkeit 

Dass Hundstorfer neuerlich auf die „vergleichsweise“ niedrige Arbeitslosigkeit gegenüber anderen EU-Staaten hinweise, ist für die FPÖ geradezu ein „Schlag ins Gesicht der hunderttausenden Arbeitslosen“ in Österreich. Für die FPÖ ist die zukünftige Linie in Sachen Arbeitsmarktpolitik klar, sie hat bereits im Jänner mit entsprechenden parlamentarischen Initiativen reagiert und einen Antrag zur sektoralen Schließung des Arbeitsmarkts gegenüber EU-Bürgern und Nicht-EU-Bürgern eingebracht. „Mit einer unmittelbaren Umsetzung könnte so der österreichische Arbeitsmarkt davor geschützt werden, dass es im Laufe des Jahres mehr als eine halbe Million Arbeitslose gibt„, argumentiert Kickl.

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