Internationaler Währungsfonds schlägt Staaten massive Steuererhöhungen vor

Wieder einmal melden sich Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit „heilspendenden“ Vorschlägen zu Wort. Um den Schuldenberg der einzelnen Staaten abzubauen, schlagen die Ökonomen des IWF vor, die Steuern auf Einkommen und Vermögen kräftig zu erhöhen. Hauptbetroffen sind wieder einmal die Mittelständler, denn diese können ihr Geld nicht in Steueroasen verschieben, wozu die Netzwerker der Hochfinanz und des internationalen Kapitals in der Lage sind. So warnt etwa die dänische Saxo-Bank nachhaltig davor, dass hohe Steuern etwa auf Vermögen nur potentiell „Reiche“ träfen – in Wahrheit sei das Gegenteil der Fall.

Für viele politisch Verantwortliche sind die Wortspenden der IWF-Ökonomen sehr willkommen. Dass dies unter der Schirmherrschaft der IWF-Chefin Christine Lagarde passiert, die als französische Finanzministerin selbst reichlich unbeholfen agierte, ist ein zusätzlicher Beleg für die Interessen der Währungshüter. In Deutschland etwa signalisierte der kleinere Regierungspartner SPD bereits 2011, dass er sich eine Vermögensabgabe zum Abbau des Schuldenbergs durchaus vorstellen könne.

Gleichheitsfetischisten des IWF sind Speerspitzen für noch höhere Steuern und Abgaben

Die drei Autoren des IWF, die Ökonomen Jonathan Ostry, Andrew Berg und Charalambos Tsangarides, erweisen sich in ihren Begründungen als wahre „Gleichheitsfetischisten“. Geradezu Speerspitzen höherer Steuern und Abgaben, deklarieren sie es als gut für die Wirtschaft, wenn der Staat das Geld „umverteilt“. So würden Vermögende vom Spekulieren abgehalten, während Arme das Geld in den Konsum bzw. die Bildung ihrer Nachkommen investieren würden. Reduzierte Ungleichheit sei geradezu die Basis für neues Wirtschaftswachstum.

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