FIFA stärkt mit neuen Richlinien die Rechte von Muslimen im Fußball

Für neue Negativschlagzeilen sorgt der Weltfußballverband FIFA. Nachdem schon die WM 2022 im höchst umstrittenen Emirat Katar ausgetragen werden soll, wurden jetzt Paragraphen zugunsten von Muslimen und zum Nachteil von Christen geändert. Ab 1. Juni wird nämlich das tragen von T-Shirts und Unterwäsche mit persönlichen, religiösen oder politischen Slogans verboten. Jedoch wird Muslimen erlaubt, mit Kopftuch, Schleier und Turban Fußball zu spielen.

Im Wortlaut heißt es vonseiten der FIFA: „Ein Spieler oder eine Mannschaft, die auf der Unterwäsche politische, religiöse oder persönliche Statements oder Bilder beziehungsweise Werbung mit Ausnahme des Ausrüsterlogos zeigen, werden vom Veranstalter oder der FIFA bestraft“. Dass ein Kopftuch aber ebenfalls ein religiöses Zeichen ist, dürfte innerhalb der FIFA niemanden weiter interessieren.

„Jesus liebt dich“ bald verboten, Kopftuch erlaubt

Vor allem im fußballverrückten Südamerika sind T-Shirts unter dem Trikot mit Sprüchen wie „Jesus liebt dich“ oder „Ich liebe Jesus“ weit verbreitet und werden bei einem Torjubel gerne hergezeigt. Das soll nun ab 1.Juni, pünktlich vor dem Start der WM in Brasilien, der Vergangenheit angehören. Es ist Anzunehmen, dass die FIFA mit dieser Maßnahme die islamischen Gastgeber der WM 2022 in Katar nicht verärgern will. Dafür dürfen nun Frauen beim Fußball Kopftuch und Schleier tragen und auch Männer dürfen sich einen Turban aufsetzen, wenn sie dies für notwendig erachten.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link