Englische Zentralbank sieht zweite Lehman-Pleite am Horizont

Alarmstufe Rot gibt es bei der Bank of England in Sachen Derivate-Handel. In der englischen Zentralbank herrscht große Nervosität wegen des immer noch weltweit völlig unkontrollierten Finanzproduktehandels, der erneut – wie schon 2008 bei der Lehman-Pleite – zu einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise führen könnte.

Aktuell sollen Finanzderivate im Gesamtwert von nicht weniger als 700 Billionen US-Dollar weltweit gehandelt werden. Dies passiert immer noch „over the counter“, also unkontrolliert. Das Resultat sind hohe Risken, die schließlich in einer Pleiten-Kaskade münden könnten. Damit hätte man eine ähnlich gefährliche Situation für die Weltwirtschaft wie 2008 zu verkraften.

Engländer wollen globalen Derivate-Pakt gegen Spekulanten

Besonders riskant sind die sogenannten Kreditderivate, insbesondere Credit Default Swaps (CDS), mit denen sich Anleger gegen die Insolvenz von Schuldnern versichern. Auch diese Papiere werden rund um den Erdball gehandelt und haben mit dem Grundgeschäft längst nichts mehr zu tun. Die Bank of England möchte nun einen „Derivate-Pakt“ verhandeln, mit dem der Handel kontrollierbar wird. Mit diesem Pakt soll verhindert werden, dass die Finanzwirtschaft weiterhin ohne Regulativ „Luftgeschäfte“ abschließen kann.

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