Europäische Union zwingt Bayern zum Umschütten von Bier

Brüssel möchte erneut einen Teil einer seit Jahrhunderten gewachsener Tradition zerstören: den Ausschank von Bier in den Wirtshäusern aus dem Steingutkrug. Ziemlich hilflos geht die ehemals selbstbewusste CSU mit den Eurokraten und ihren Begehrlichkeiten um, auch wenn diese nun mitten ins Herz der Bayern zielen. Ministerpräsident Horst Seehofer und seine Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mussten nun mehr oder weniger tatenlos zusehen, wie sich die EU-Gesetzgeber über den Bierkrug aus Steingut, in Fachkreisen als „Keferloher“ bekannt, hermachten.

Da man die Befüllmarke in dem Steingutkrug von außen nicht überprüfen könne, wollten die Eurokraten dieses Bierbehältnis auf der Grundlage des EU-Konsumentenschutzrechts gleich völlig verbieten. Grund dafür ist, dass der Biertrinker nicht erkennen könne, ob auch entsprechend viel Bier im Krug sei. Ganz so weit kommt es nun doch noch nicht, und das versucht die Münchner Ministerin Aigner nun sogar als CSU-Erfolg zu feiern. Laut Aigner wurde ein Teil der Brüssler Regulierungswut zumindest abgewehrt.

Biergäste sollen Möglichkeit bekommen, das Bier umzuschütten

Dass dieser Erfolg allerdings als Schuss nach hinten losgehen kann, beweist die „Rückfallsposition“ der Brüssler Bürokraten. So wird der „Keferloher“ zwar nicht gänzlich verboten, man verpflichtet die bayrischen Gastwirtschaften nun jedoch, den Gästen einen Glaskrug zur Verfügung zu stellen, damit sie das Bier „zur Kontrolle“ umschütten lassen können. Damit lässt Brüssel auf die ursprüngliche Maßnahme den nächsten Schildbürgerstreich folgen. Dort weiß man offenbar, wie man sich beim Bürger beliebt macht.

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