Salzburgs Gemeinden haben gewählt – Verluste für Rot-Schwarz

Salzburg hat gewählt. 421.650 Bürger in insgesamt 119 Gemeinden konnten am 9. März 2014 an den Salzburger Gemeinderatswahlen teilnehmen. 273.265 gingen tatsächlich wählen, was einer Wahlbeteiligung von 64,8 Prozent entsprach. 2009 lag diese noch bei 72,1 Prozent. Die Kommunalwahlen brachten Stimmenverluste für die ÖVP (-1,9 Prozent) wie auch für die SPÖ (-3,4 Prozent). Zulegen konnten die Freiheitlichen von zuletzt 10,8 auf nunmehr 12,2 Prozent (+1,4 %) und auch die Grünen von 6,9 auf 7,9 Prozent (+1 %). In einzelnen Gemeinden gelang den Freiheitlichen eine Umfärbung. So etwa in Unken und Weißpriach, wo die FPÖ nun jeweils mit knapp 40 Prozent den ersten Platz stellt.

Stadtsenat geht knapp an NEOS

Eine Zitterpartie gab es bis zuletzt in der Landeshauptstadt. FPÖ und Neos – Letztere traten erstmals an und schafften auf Anhieb fünf Mandate – kämpften bis zur Auszählung der letzten Stimme um den Einzug in den Stadtsenat. Zum Schluss konnte sich die pinke Partei hauchdünn mit drei Stimmen vor den Freiheitlichen behaupten. Die FPÖ bleibt bei ihren fünf Mandaten. Insgesamt elf Listen traten in der Stadt zur Wahl an, wobei Ex-Staatssekretär Eduard Mainoni mit dem Team-Stronach-Ableger nicht erfolgreich war und Ex-BZÖ-Frau Doris Tazl mit ihrer Liste ihre zwei Mandate nicht mehr verteidigen konnte. Einen Mandatsverlust gab es auch für die Grünen (-1). Die rot-grüne Mehrheit der Stadt konnte dennoch ganz knapp verteidigt werden. Die ÖVP verlor in der Stadt drei Mandate an die Neos. Die SPÖ verteidigte zwar souverän Platz eins, verlor jedoch ebenfalls Stimmung und muss mit Heinz Schaden in die Bürgermeister-Stichwahl.

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