Hinweise über Einsatz von US-Söldnern im Ukraine-Konflikt

Was geschah wirklich zwischen dem 18. und dem 20. Februar 2014 auf dem Maidan-Platz in der ukrainischen Hauptstadt Kiew? Die offizielle Lesart der Vorgänge war bislang, dass Regierungstruppen bzw. Sicherheitskräfte des ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Jankukowitsch die tödlichen Schüsse auf Demonstranten abgegeben hätten. Unter den Opfern befanden sich aber auch viele Janukowitsch-Anhänger. Das kam schon damals vielen merkwürdig vor. Ein mitgeschnittenes Telefonat zwischen dem estnischen Außenminister Urmas Paet und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton lässt diese Todesschüsse in neuem Licht erscheinen.

Internationale Experten gehen mittlerweile davon, dass es sich um eine „geheime Kommando-Aktion“ gehandelt haben könnte. Es könnten US-Söldner – wie etwa früher im Irak-Krieg oder in Afghanistan – eingesetzt worden sein, die durch gezielte Provokationen und Todesschüsse die Eskalation herbeigeführt hätten.

US-Söldner sollen in die Süd- und Ostukraine eingesickert sein

Aber nicht nur rund um den Maidan sollen US-Söldner kräftig mitgemischt haben. Über das Wochenende verdichteten sich die Informationen, dass nun auch in Richtung Süd- und Ostukraine, wo die russische Bevölkerung die Mehrheit stellt, Söldner aus dem Westen in Marsch gesetzt worden sein sollen. So sollen bisher rund 300 US-Söldner über Kiew in die Ukraine gekommen sein.

Dies könnte zu einer weiteren Eskalation der Lage führen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wer genau diese Söldner bezahlt und wer für ihre Taten verantwortlich zeichnet. Im Irak, wo solche nicht-staatlichen Truppen ebenfalls eingesetzt wurden, sollen Angehörige dieser Privatarmeen in eine Reihe von Kriegsverbrechen verwickelt gewesen sein.

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