Rot-grüne Führungsriege der Austria gibt Fans Hausverbot

Der Fußballklub FK Austria Wien wird immer mehr zur Filiale der rot-grünen Politik. Als Präsident fungiert der Chef der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Wolfgang Katzian (SPÖ), und im Vorstand des Klubs am Verteilerkreis hat sich auch noch der Justizsprecher der Grünen, Albert Steinhauser, breit gemacht. Auch er war früher bei der GPA beschäftigt. Seit der Fußballklub Hausverbote gegen bestimmte Fans ausgesprochen hat, gehen die Wogen hoch und die Politiker geraten in den Verdacht, ihre sportlichen Funktionen für politische Willkürakte zu benutzen.

Ein Opfer dieser Handlung ist der bekennende Rapid-Fan Harald Faltejsek. Sein Zuhause ist freilich das Stadion in Hütteldorf, wo die Grün-Weißen kicken. Doch beim Derby zieht es ihn auch in die Generali-Arena nach Favoriten, um seinen Klub Rapid zu unterstützen. Das wird ihm in Zukunft aber nicht mehr möglich sein. Am 11. Februar erhielt Faltejsek ein Schreiben der FK Austria Wien AG mit folgendem Inhalt:

Der FK Austria Wien teilt Ihnen hiermit offiziell mit, dass Sie ab sofort Hausverbot in- und auf sämtlichen Liegenschaften des FK Austria Wien bzw. all seiner Töchterunternehmen (z.B. FK Austria Wien Merchandising GmbH. bzw. FK Austria Gastro GmbH) haben. Sohin ist es Ihnen untersagt, diese Liegenschaften – egal zu welchem Zeitpunkt – zu betreten. Dieses Verbot gilt bis 12. Februar 2016. Die Missachtung des Hausverbots wird mit Besitzstörungsklage verfolgt.

Rapid-Fan Harald Faltejsek zeigte sich überrascht, habe er sich doch nichts zuschulden kommen lassen, das dieses Hausverbot rechtfertigen würde. Verwundert war er auch darüber, dass es im Schreiben nicht einmal eine Begründung für diese Maßnahme gab. Gegenüber unzensuriert.at vermutete Faltejsek, dass es den Funktionären der Austria ein Dorn im Auge sein könnte, dass er Bekanntschaften zu Mitgliedern des Austria-Fan-Klubs „Unsterblich Wien“, dem Anfang 2013 von der Vereinsführung der offizielle Fanstatus aberkannt wurde und der als politisch rechts gilt, pflege. Mit der Verhängung des Hausverbotes plötzlich vor den Kopf gestoßen, fragte er bei der Austria nach, warum der Verein ihm gegenüber so reagiere. Man versprach Aufklärung. Bis dato aber gab es keine Antwort des Vereins.

Verein gab keine Antwort

Auch Unzensuriert.at wollte den Grund des Hausverbots für Harald Faltejsek erfahren und wandte sich per Mail an den Vorstandsvorsitzenden der FK Austria Wien AG, Markus Kraetschmer. Allerdings ohne Erfolg. Auch Kraetschmer antwortete nicht.

So also geht die Austria mit ihren Besuchern um! Ins Stadion dürfen offenbar nur noch Menschen, die in das politische Weltbild der Führungsriege passen. Verstärkt wird diese Philosophie auch noch mit der Facebookgruppe „OsTkurveStattUsTkurve“, die dem Vernehmen nach von einem Sekretär der GPA und Fotografen der früheren Donnerstags-Demos gegen Schwarz-Blau betrieben wird und die – politisch motiviert – die Austria-Fans beispielsweise dazu aufruft, zusammen mit Linksextremisten gegen den Akademikerball der FPÖ zu demonstrieren. Also in einer gemeinsamen Front mit gewaltbereiten Chaoten aus dem In- und Ausland.

Verantwortliches Handeln von Sportfunktionären, die auf Gewaltprävention besonders achten sollten, schaut zweifellos anders aus. Und Hausverbote, die eher an politische Willkürakte erinnern, sind keine gute Visitenkarte für das Führungspersonal eines Fußballvereins.

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