Arbeitsloser in Linz besuchte auf AMS-Computer Kinderpornoseiten

Das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) kommt nicht aus den Schlagzeilen. Seit Monaten muss sich das AMS mit dem Vorwurf herumschlagen, dass die Kursangebote für Arbeitslose „nicht passen“. Mittlerweile sind 84.000 Arbeitslose in AMS-Kursen „geparkt“, die in vielen Fällen am Bedarf der Beschäftigungslosen vorbei gehen. Nun ist man sogar mit einem Kinderporno-Skandal konfrontiert.

Ein Arbeitsloser missbrauchte den eigentlich zur Jobsuche aufgestellten PC in der AMS-Außenstelle beim Hauptbahnhof in Linz gleich mehrfach dazu, Kinderpornovideos zu besuchen.

AMS-Kinderporno-Surfer ist Wiederholungstäter

Der AMS-Kinderporno-Surfer ist ein Wiederholungstäter. Er besuchte nicht nur die einschlägigen Seiten mit kinderpornographischem Inhalt, sondern druckte diese Bilder sogar in der AMS-Servicestelle aus. Als er vergangene Dienstag dabei von einer AMS-Mitarbeiterin überrascht wurde, ergriff er die Flucht, versuchte aber später wieder zurückzukehren, um die zurückgelassenen Foto-Ausdrucke zu holen. Er wurde allerdings von AMS-Mitarbeitern verjagt und es wurde Anzeige erstattet. Die Fahndung der Polizei gegen den mutmaßlichen Straftäter läuft.

Der IT-Koordinator des AMS, Gerald Haider, erklärte den Vorfall damit, dass die auf einem russischen Server liegenden Kinderpornographieseiten von der Zugangssoftware nicht als „gefährlicher Inhalt“ erkannt worden waren und deshalb bisher keine Sperre erfolgte. Dies holte man jetzt nach.

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