US-Einlagensicherung zieht Großbanken wegen Libor-Manipulation zur Verantwortung

Wie das „Who is Who“ der internationalen Finanzwirtschaft ließt sich die von der US-Einlagensicherung „Federal Deposit Insurance Corp“ (FDIC) gegen Großbanken in New York eingebrachte Klage wegen Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor. Unter anderem wurden die Deutsche Bank, UBS, Credit Suisse, Barclays, Bank of America, Citigroup, HSBC Holdings, JPMorgan Chase, Royal Bank of Scotland, Rabobank, Lloyds, Société Générale, Norinchukin Bank, Royal Bank of Canada, Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ und die WestLB verklagt.

Im Zusammenhang mit diesen Manipulationen an Zinssätzen für Geld, das zwischen den Banken verliehen und transferiert wurde, kam es zu hohen Verlusten einiger Kreditinstitute, wobei manche deshalb sogar bankrott waren und abgewickelt werden mussten.

Deutsche Bank musste bereits 725 Millionen Euro Strafe an EU zahlen

Gleich in eine finanzielle Doppelmühle ist die Deutsche Bank geraten. Sie musste in diesem Zusammenhang bereits an die EU-Kommission rund 725 Millionen Euro zahlen. Das ist bisher die Höchststrafe, die die Kommission wegen der Zinsmanipulationen ausgesprochen hat.

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