Toiletten als Umkleidekabinen für Bettler

Immer wieder sorgt die organisierte Bettelei in Städten wie Wien, Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck für Wirbel. Besonders in den Frühlings– und Sommermonaten ist eine Zunahme dieser Aktivitäten zu bemerken. Vor allem auf neuralgischen Punkten wie Einkaufsstraßen oder Bahnhöfen sind Bettler vermehrt anzutreffen. Mit der derzeitigen Gesetzeslage konnte man der organisierten Bettelei nicht Herr werden. Die FPÖ Innsbruck forderte daher beispielsweise bettelfreie Zonen zwischen 7 und 23 Uhr.

Bettler ziehen sich in öffentlichen Toilettenanlagen um

So arm, wie sich Bettler nach außen geben, dürften sie oft vermutlich nicht sein, in der Stadt Salzburg sollen sich außerdem kuriose Ereignisse zutragen. Beobachter berichten, dass Bettler um die Nachmittags- oder Abendzeit herum vermehrt bei einer Toilettenanlage nahe der Salzachbrücke anzutreffen seien. Die schmutzig aussehenden Bettler würden sich dort waschen und dann komplett umziehen. Die Kleider hätten sie in Rucksäcken oder Taschen, die sie bei sich tragen. Sah man die Personen bei ihrer Betteltätigkeit mit zerfetzten Kleidern, kämen aus den Toilettenanlagen normal- oder gutgekleidete Bürger heraus, denen man nichts anmerken würde. Die Freiheitlichen der Stadt Salzburg thematisieren solche Vorfälle.

Bettler verursachten 830 Kilogramm Müll

FPÖ-Klubchef Andreas Schöppl erinnert außerdem daran, dass Brücken generell ein Hot-Spot für Bettler seien. „Erst vor wenigen Wochen wurde ein Bettlerlager unter der Baron-Schwarz-Brücke geräumt. Dabei mussten insgesamt 830 Kilogramm Müll entsorgt werden.“

Für Kopfschütteln sorgte bei Schöppl daher eine Anfrage der Grünen, die Auskunft darüber wollten, auf welcher rechtlichen Grundlage die Räumung des Bereichs angeordnet worden sei und das „Hab und Gut“ dieser Menschen vernichtet worden sei. „Fakt ist, dass die Räumung aufgrund massiver Beschwerden der Anrainer erfolgte. Die hatten sogar Angst um ihre Kinder, da die Umgebung als Schulweg bekannt ist. Wie man sieht, liegt den Grünen mehr an Bettelbanden anstatt der einheimischen Bevölkerung“, zeigte Schöppl auf.

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