Wien ist Österreich-Schlusslicht bei Fahrrädern

Millionen an Steuergeldern wurden in den letzten Jahren für neue, teilweise sogar eingefärbte Radwege in Wien ausgegeben. Bäume wurden dafür gefällt, Einbahnen umgedreht und sogar eigens der Posten eines Radfahr-Beauftragten wurde von den Grünen Mitregierenden in Wien aus dem Nichts kreiert. Das alles sollte die Wiener dazu bewegen, vermehrt auf das Fahrrad umzusteigen. Die kostspieligen Bemühungen der letzten Jahre dürften aber vergeblich erfolgt sein, wie nun eine Erhebung des VCÖ zeigt. Die Wiener bilden bei den Fahrrädern pro Kopf nämlich das Schlusslicht in ganz Österreich.

Vorarlberg top, Wien flop

Dabei werden in Österreich mehr Fahrräder als Autos gekauft. Etwa 330 Millionen Euro geben die Einheimischen für Fahrräder und Zubehör im Schnitt im Jahr aus. Als echtes „Radfahrerbundesland“ zeigt sich dabei Vorarlberg. Dort kommen pro 1.000 Einwohner 810 Fahrräder zum Einsatz. In Wien sind es lediglich 620 pro 1.000 Einwohner. Der Österreichschnitt liegt bei ca. 725 Rädern pro 1.000 Einwohner.

Natürlich muss man bei diesen Erhebungen beachten, dass Wien im Gegensatz zu Vorarlberg ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz besitzt. Es bleibt jedoch zu hinterfragen, ob angesichts des letzten Platzes von Wien die enormen Ausgaben für Fahrradprojekte zu rechtfertigen sind. Ebenso dürften die utopischen Ziele von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, die Wiener weg vom Auto und hin zum Fahrrad zu bewegen, angesichts der Erhebungen an Grenzen stoßen.

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