Für Mehrheit der Österreicher ist Europäische Union unwichtig und schädlich

Das rot-schwarze Pärchen Eugen Freund und Othmar Karas wird sich für den EU-Wahltag am 25. Mai 2014 wohl extrawarm anziehen müssen, wenn man die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS analysiert. Für die Mehrheit der Österreicher ist die Mitgliedschaft in der EU nämlich “nicht wichtig” bzw. brachte und bringt “eher Nachteile”.

Allein 50 Prozent der Österreicher halten die EU für “nicht wichtig” (24 Prozent)  bzw. “nicht besonders wichtig” (26 Prozent). Ihnen stehen lediglich 35 Prozent EU-Befürworter gegenüber, wobei elf Prozent die EU für “sehr wichtig” halten und weitere 24 Prozent für “wichtig”.

41 Prozent der Österreicher sehen klare Nachteile durch EU-Beitritt

Nicht weniger als 41 Prozent der Österreicher sehen klare Nachteile durch den vor 20 Jahren über die Bühne gegangenen EU-Beitritt, lediglich 22 Prozent können “eher Vorteile” erkennen. An der Spitze der Nachteile der nunmehr 20-jährigen EU-Mitgliedschaft stehen Verteuerungen, starker Einfluss aus Brüssel, steigende Kriminalität, Zuwanderung, Zahlungen für finanzschwache EU-Mitgliedsstaaten und der Euro-Rettungsschirm.

Den FPÖ-Landesobmann von Oberösterreich, Landesrat Manfred Haimbuchner, überrascht dieses Ergebnis nicht: Die EU reagiere mit immer mehr Zentralismus in der Krise. Die Menschen wollen, so Haimbuchner, diesen Weg zu den ,Vereinigten Staaten von Europa’ nicht. Denn die Bürger sähen klar, dass dabei die Demokratie vollends auf der Strecke bleibe. Der Souverän, also das Volk, werde von Brüssel und der EU immer mehr seiner Mitsprache, seiner Macht beraubt.

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