Nach Protest durch Muslime nehmen Metzger die Schweine aus den Schaufenstern

Schweinefleisch ist sowohl für Juden als auch für Muslime tabu. In beiden Religionen ist schriftlich festgehalten, dass der Verzehr von Schweinefleisch ausdrücklich verboten ist. Im Koran heißt es etwa: „Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist.“ Obwohl für Muslime Schweinefleisch als „haram“(unrein) gilt, ist in Europa und Ostasien Schweinefleisch die am häufigsten gegessene Fleischart. In den Jahren 1998 bis 2007 bewegte sich der weltweite Schweinefleischverzehr auf einem relativ konstanten Niveau von 15 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Schon alleine daraus ist ersichtlich, dass der Verkauf von Schweinefleisch für Metzgerbetriebe von enormer Bedeutung ist.

Metzgereien aus Köln wollten den Verkauf von Schweinefleisch etwas ankurbeln. Sie platzierten zu Werbezwecken in den Auslagen der Geschäfte Deko-Schweine aus Karton. Eigentlich eine tolle Idee – allerdings nicht für einige muslimische Bürger der viertgrößten Stadt Deutschlands.

Deko-Schweine für Muslime untragbar

Mit den Deko-Schweinen in den Schaufenstern begannen die Probleme für die Geschäftsbetreiber. Vollgespuckte Scheiben, Beleidigungen und Drohungen waren die Folge der Marketingidee mit dem Schwein aus Karton. Junge Muslime kamen an den Metzgerläden vorbei und beschimpften die Inhaber regelmäßig. „Sie kamen immer in einer größeren Gruppe. Sie haben geflucht und sagten, sie fühlten sich als Muslime von dem Schwein provoziert. Sie sind reingekommen und haben uns aufs Übelste beleidigt. Am liebsten hätten wir in der Zeit gar nicht mehr aufgemacht, so schlimm war es“, sagte einer der betroffenen Metzger in einem Interview mit der nordrhein-westfälischen Tageszeitung „Express“, der aus Angst anonym bleiben will.

Aber auch für einen älteren Mann war das rosa Schwein in einer Auslage zu viel des Guten. Er betrat ein Metzgergeschäft und anstatt etwas zu kaufen, teilte er seinen Unmut der Betreiberin mit. Er empfand unsere gesamte Deko als diffamierend, provozierend und blasphemisch“, erzählte die Metzgerin.

Viele Fleischer dekorieren ihre Schaufenster zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Weihnachten, an Ostern oder Karneval um. Danach wandern die Schweine aus Karton wieder  in den Keller. Aber: „Ein Schwein gehört nun mal zur Metzgerei dazu. Wir zwingen ja keinen, bei uns einzukaufen oder sich unser Schaufenster anzusehen. Wir verstehen deshalb die ganze Aufregung nicht!“ Aufgrund der Vorkommnisse haben einige Betreiber ihre Kartonschweine frühzeitig wieder weggeräumt bzw. erst gar nicht aufgestellt. Es bleibt abzuwarten, mit welchen weiteren Diffamierungen durch muslimische Mitbürger, die deutsche Bevölkerung noch zu rechnen hat.   

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