Staatspräsident Francois Hollande entlässt eigene Regierung

Nach der herben Wahlniederlage bei den französischen Kommunalwahlen musste der sozialistische Staatspräsident Francois Hollande nun seine eigene Regierung entlassen. Die bisher unter Jean-Marc Ayrault amtierende Linksregierung, in der neben Sozialisten auch Grüne und Linksliberale Regierungsämter innehatten, soll nun durch ein neues Kabinett ersetzt werden. Als neuer Regierungschef soll der bisherige Innenminister Manuel Valls die Geschicke des Landes bestimmen. Vallls war in der Vergangenheit durch die Anordnung von massiven Polizeieinsätzen gegen konservative Regierungsgegner , etwa bei Protesten gegen die Homosexuellen-Ehe, in der Öffentlichkeit bekannt geworden.

Gleichzeitig trat er aber auch für einen harten Kurs gegen Roma-Clans aus Südosteuropa ein. Bereits jetzt haben die beiden Linksgrünen Cécile Duflot und Pascal Canfin angekündigt, einer neuen Regierung Valls nicht angehören zu wollen.

Hollande hat Angst vor EU-Wahlen am 25. Mai 2014

Den regierenden Sozialisten in Frankreich steht trotz Regierungsumbildung weiterhin die Angst im Nacken. Nächste Herausforderung ist die EU-Wahl am 25. Mai 2014. Auch dort wird es für die Linke in Frankreich eine herbe Niederlage setzen. Alle Prognosen sehen Hollandes Sozialisten als den großen Verlierer dieser EU-Wahl, und auf den dritten Platz weit abgeschlagen. Um die Nummer Eins kämpfen aktuell die Christdemokraten und  die Front National.

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