Wieder Anschlag auf Kirche

Viele Christen können es kaum fassen. Ein Asylwerber soll in mindestens sechs Kirchen seine Zerstörungswut ausgelebt haben. Dabe?i soll es sich bei dem Täter auch um jenen Ghanaer gehandelt haben, der am Wochenende von der Polizei gefasst wurde, als er in der Stephanskirche zuschlug. Der Asylwerber wurde freigelassen, danach folgte Dienstagfrüh der nächste Anschlag auf eine andere Kirche in Mariahilf. In einem Verhör zeigte sich Ibrahim A. geständig. Er meinte, Allah hätte ihn beauftragt. Und überhaupt habe der Mensch kein Recht, Heiligenbilder anzufertigen.

Da stellt sich die Frage, warum der Asylweber nicht auch in Moscheen wütete? Diese Frage warf jedenfalls auch FPÖ-Obmann HC Strache bei einer Veranstaltung in den Raum: „Ich vermisse vor allem eines: nämlich den Aufschrei der sogenannten Zivilgesellschaft. Man stelle sich vor, jemand hätte eine Moschee verwüstet. Wahrscheinlich gäbe es bereits Sondersitzungen des Nationalrats und des Wiener Gemeinderats, und fürs Wochenende wäre bereits das eine oder andere Lichtermeer organisiert. Wenn man eine christliche Kirche schändet, gilt das hierzulande offenbar als Kavaliersdelikt. Dann war dieser saubere Herr eben ein wenig verwirrt.“

Täter sitzt in Justizanstalt

Der Schaden für die Diözese dürfte enorm sein. „Es sieht aus wie nach einem Bombenangriff in Syrien“, berichtete Kardinal Christoph Schönborn. FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky forderte prompt die sofortige Abschiebung des radikalen Asylwerbers. Der verbundene Sachschaden könnte den Asylwerber allerdings davor bewahren. Dieser sitzt nun in der Justizanstalt Josefstadt.

„Heimat ohne Hass“ spielt Vorfall herunter

Unfassbar ist da die halbherzige Distanzierung der linken Sektierer-Seite „Heimat ohne Hass“. Wörtlich heißt es, dass „Vandalismus in Kirchen verhältnismäßig häufig vorkommt“. Außerdem werde „mit zweierlei Maß gemessen“: „Betrifft es nämlich Einrichtungen anderer Religionen, ist die Berichterstattung bei weitem nicht so umfangreich. (z.B.: Anschlag auf Brigittenauer Moschee letztes Jahr im Sommer)“, steht auf deren Facebook-Seite geschrieben.

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