Viele Hinweise gegen Einzeltätertheorie bei Kirchenschändungen

Die Serie an Kirchenschändungen in Wien wirft weiterhin viele Fragen auf. Während nun die Staatsanwaltschaft die Verhängung einer Untersuchungshaft über den Täter fordert, fragen sich viele Menschen, ob der muslimische Tatverdächtige Ibrahim A. (37) nicht Komplizen bei seiner Tat hatte. Nachdem der Ghanaer alle sechs Zerstörungsakte gestanden und angegeben hat, er habe im Auftrag „Allahs“ gehandelt, ist für die Polizei die Einzeltätertheorie bewiesen. Das bringt dem Asylwerber aber deutliche Vorteile gegenüber Untersuchungen zu möglichen Komplizen, da so nun sein Verteidiger auf Unzurechnungsfähigkeit und „geistige Verwirrtheit“ plädieren kann. Das könnte er kaum, wenn die Aktionen von mehreren Personen bewusst geplant gewesen wären.

Insider glauben an Komplizen

Wie unzensuriert.at von Insidern aus der Erzdiözese Wien erfuhr, glaubt man dort nicht an die Einzeltätertheorie. Man bezweifelt, dass ein Mann allein Statuen mit einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm aus den Verankerungen reißen konnte; dabei musste schon geholfen werden. Außerdem wurde im Turm des Stephansdomes von einem Unbekannten der Feueralarm ausgelöst, genau als Ibrahim A. mit seinen Zerstörungsakten begann. Hier wollte anscheinend jemand von den Taten gezielt ablenken. Es gibt aber noch weitere Indizien für die Mehrtätertheorie. So sollen Augenzeugen am Dienstag bei der Mariahilferkirche ein verdächtiges Pärchen beobachtet haben. Auch Bilder von angrenzenden Überwachungskameras zeigen dieses Paar. Auch bleibt zu klären, wie Ibrahim A. so schnell von einer Kirche zur anderen und schließlich wieder nach Traiskirchen kam, wo ihn die Polizei letztlich festnahm. Vier seiner sechs bislang zugegebenen Taten fanden alle an einem einzigen Tag statt. Hatte der Asylwerber also doch Komplizen bei seinen Taten?

Zweifelhafte Verurteilung von „Islamischer Glaubensgemeinschaft

Ibrahim A. soll bei mindestens einer seiner Taten laut „Allahu Akbar“ (Allah ist der Größte) gerufen haben. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) hat die Anschläge des Muslimen auf die Wiener Kirchen zwar verurteilt, formuliert wurde das Statement aber gewohnt provokant. Gleich im ersten Satz geht die IGGiÖ nicht auf den Anschlag ein, sondern auf die „besonnene Reaktion von Vertretern der katholischen Kirche“. Man wolle ja nicht, dass dieser Vorfall das „gute Verhältnis“ der Religionen trübe. Natürlich spricht man in dem Statement auch von einem „geistig Verwirrten“ und nicht einer gezielten Provokation. Und das, obwohl der Wiener Polizeisprecher Roman Hahslinger nach der zweiten Verhaftung des mutmaßlichen Täters betonte: „Der Verdächtige ist akut nicht psychotisch“, er werde deshalb nicht in eine Klinik, sondern „in die Justizanstalt eingeliefert“. Die Erzdiözese Wien dagegen will möglichst wenig Wind um die ganze Sache machen, um keine potentiellen Nachahmungstäter, mit denen man anscheinend rechnet, auf den Plan zu rufen. Ob dieses neuerliche „unter den Teppich kehren“ von religiöser Gewalt gegen Christen seitens der Kirche die gewünschte Reaktion vieler Gläubigen ist, bleibt stark zu bezweifeln. 

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