Spitzenökonom geißelt verfehlte Energiewende als “Selbstmord”

Spitzenökonomen in Deutschland sind in kaum einer Frage so einig wie in dieser: Die Energiewende ist ein Anschlag auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Gegenüber der Wochenzeitung Bild am Sonntag ist im Zusammenhang mit der von der Großen Koalition in Berlin weiterbetriebenen Energiewende sogar von “Selbstmord” die Rede. Scharf greifen dort mehrere hochrangige Wirtschaftsfachleute den derzeitigen energie- und wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung an. So unter anderen der Chef des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, und der Sozialökonom Axel Börsch-Supan vom Max Planck-Institut für Sozialpolitik.

Börsch-Supan sagt zu dieser besonderen Spielwiese der deutschen Regierungspolitik wörtlich: “Die große Koalition schwächt mit ihrer Politik den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das gilt insbesondere für die Energiewende, die an Selbstmord grenzt.”

Steigende Strompreise als Konsequenz der Energiewende

Als Konsequenz der Energiewende seien es für die nahe und mittlere Zukunft jedenfalls steigende Strompreise zu erwarten. Und diese müssten einmal mehr die deutschen Konsumenten bezahlen. Viele von ihnen verarmen sogar wegen der hohen Kosten. Für die Industrie hingegen gibt es weiterhin Stromrabatte, die von nun sogar gegenüber der EU durchgedrückt werden sollen. Nun dämmert es langsam aber sicher sogar dem zuständigen Energieminister Sigmar Gabriel (SPD), denn der spricht von einer “Energiewende, die derzeit etwas chaotisch betrieben” werde.

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