Griechen verschwenden EU-Gelder in marodem Asylwesen

Ein neuer Korruptionsskandal ist nun in Griechenland aufgedeckt worden. Diesmal betrifft es das marode Asylwesen des südosteuropäischen EU-Mitgliedsstaates. Mehr als 35 Millionen Euro flossen letztes Jahr in die Betreibung von Asylheimen. Eigentlich hätte dafür nach den Vereinbarungen mit der EU die Gelder für Heizkosten, Lebensmittel, Hygienemittel, heißes Wasser, Kleidung und medizinische Versorgung aufgewendet werden sollen. Das Geld ist jedoch in dunkle Kanälen versickert und nur zum Teil zweckmäßig eingesetzt worden. Bekannt wurde das, weil sich durch die schlechten hygienischen Zustände in vielen Flüchtlingslagern Krankheiten ausgebreitet hatten.

Gleichzeitig hat der griechische Staat für private Sicherheitsfirmen im Jahr 2013 nicht weniger als 14 Millionen Euro aufgewendet, um die Ströme von illegalen Einwanderern und Scheinasylanten in Schach zu halten. Auch dieses Geld kommt via Hilfspakten wieder aus den Töpfen der EU. Im Umfeld der Auftragsvergaben an diese Sicherheitsfirmen soll es ebenfalls zu Schmiergeldzahlungen und Verschwendung gekommen sein.

Europäische Union hat keine Info über Mittelverwendung der Griechen

Die EU-Kommission gibt sich wieder einmal ahnungslos über die Mittelverwendung. So habe man laut Brüssel keine Informationen über die tatsächliche Verwendung der Fördermittel, da Griechenland dafür selbst „verantwortlich“ sei. Gleichzeitig wächst Athen der Asylantenansturm über den Kopf. So sollen zwischen August 2012 und Juli 2013 rund 120.000 illegale Einwanderer durch die Polizei aufgegriffen worden sein. Aber nur sechs Prozent fanden in den Flüchtlingsheimen einen festen Aufenthaltsort. Wo die restlichen 94 Prozent gelandet sind, lässt sich nur vermuten.

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