Stuttgart geht auf die Straße: Gegen Gender Mainstreaming

In Norwegen wurde schon per Videobotschaft auf Youtube darüber gespottet, Komödianten nehmen dieses Thema immer öfter auf die Schippe, und nun gingen rund 2.500 Menschen in Stuttgart auf die Straße, um sich dagegen ausprechen: Gender Mainstreaming und die damit einher gehenden Begleiterscheinungen wie ein sexueller Bildungsplan an Schulen. Die Forderung nach der Einebnung der Geschlechterrollen stößt immer öfter auf Widerstand in der Bevölkerung. Vor allem viele Familien sprachen sich gegen dieses absurde Phänomen aus und setzten ein Zeichen für mehr Eltern- und Familienrechte.

Baden-Württemberg will bleiben wie es ist

Grund für die breit angelegte Demonstration am 5. April dieses Jahres war vor allem die geplante Umstellung der Bildungspläne in Baden-Württemberg. Dabei ist vorgesehen, Kinder schon in sehr jungem Alter auf die unterschiedlichsten sexuellen Formen hinzuweisen und diverse abstruse Familienkonstruktionen als „normal“ anzusehen. Mittlerweile hat die rot-grüne Landesregierung eingelenkt und möchte die Schulpläne zu mehr „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ neu überdenken. Stattdessen sollte ab dem Schuljahr 2015 mehr Wert auf das Vermitteln von „Achtung gegenüber Menschen unterschiedlicher Nationalität, Herkunft, Religion oder Kultur“ gelegt werden.

Ganz klare Vorstellungen von einer funktionierenden Familie haben allerdings die Demonstranten, welche sich am Marktplatz unter der Moderation von Hedwig von Beverfoerde zusammenfangen und die Stadt für wenige Stunden in ein rosa und blaues Meer tauchten, indem sie Tafeln mit Forderungen in diesen Farben durch die Innenstadt trugen.

Unterstützt wurde die Kundgebung auch von prominenten Gästen wie der deutschen Autorin Gabriele Kuby, der AfD-Politikern Anna Schupek, der Schweizer Familien-Aktivistin Ulrike Walker und Pierre Louis Santos von „Manif pour Tous“ (Demo für Alle) aus Frankreich. Unterstützung und Anklang fand die starke Positionierung für Familie und gegen Gender Mainstreaming aber auch bei der CDU und der FDP, welche Grußworte übermittelten.

Störaktionen von linken Aktivisten

Bis der Demonstrationszug letztendlich beim Staatstheater endete, gab es jedoch mehrfach eine Routenänderung durch die Polizei, weil Störaktionen von linken Aktivisten den friedlichen Durchgang nicht ermöglichten. Durch Sitzblockaden und lautes Geschrei versuchten Antifa-Mitglieder, die Versammlung zu blockieren.

Dazu fand vor allem die Schweizer Familienaktivistin Walker starke Worte: „Eine Familie besteht aus Mutter, Vater, Kind. Dies ist die nachhaltigste Form der Gesellschaft.“ Aber auch der Franzose Santos gab sich kämpferisch: „Wir fangen sehr spät an, dagegen zu kämpfen, deswegen müssen wir schnell und stark sein, denn wir müssen gewinnen.“

Abhalten ließ sich die Versammlung von den linken Störfaktoren nicht und sendete symbolisch tausende blau-rosa Luftballons gen Himmel. Maßgeblich ins Leben gerufen wurde die Demo durch das Bündnis „Elternrecht wahren“, welchem sich mittlerweile 16 verschiedene Organisationen und Initiativen angeschlossen haben.

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