Rapper Deso Dogg ist Mitglied der islamistischen Terrorgruppe ISIS

Die islamistische Terroristengruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (ISIS) verfügt seit einiger Zeit über ein prominentes Mitglied. Es handelt sich um den deutschen Rapper Denis Cuspert alias „Deso Dogg“. Cuspert, Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen, ist ein fundamentalistischer Muslim und nennt sich in der „Szene“ Abu Talha al-Almani. Vor Jahren machte sich Cuspert als sogenannter „Gangster-Rapper“ in Berlin wichtig. Wegen zahlreichen Delikten, unter anderem Diebstahl, Einbruch, Raub, Erpressung, Körperverletzung und Totschlag, stand Cuspert immer wieder im Zentrum von polizeilichen Ermittlungen.

Im Mai 2012 tauchte er bei einer Salafisten-Demonstration in Bonn auf. Kurze Zeit später setzte er sich dann über Ägypten nach Syrien ab, um sich dort an der Seite seiner salafistischen Mitstreiter in den Bürgerkrieg einzumischen. Im Herbst vergangenen Jahres wurde Cuspert bei einem Bombenangriff im nördlichen Syrien schwer verletzt. Nun tauchte er in den Reihen der radikalen Salafistengruppe ISIS, die im Irak und in Syrien operiert, wieder auf.

Cuspert schwört in Videobotschaft islamistischem Terroristenanführer die Treue

In einem später veröffentlichten Video schwor Cuspert dem Anführer der ISIS, Abu Bakr al-Baghdadi, die Treue. Die ISIS ist die aktuell rücksichtsloseste Salafistengruppe im syrischen Bürgerkrieg und umfasst mehrere tausend Anhänger. Im Kampfeinsatz zeichnen sich die Milizionäre durch äußerste Brutalität aus. In der über eine Stunde dauernden Videobotschaft fordert Cuspert deutsche Muslime auf, sich der ISIS-Gruppe anzuschließen. Cuspert: „Ich warte auf den Tod und kann ihn nicht erwarten, bewaffnet mit Bomben und Granaten“. Und: „Ich zünde die Bombe inmitten der Menge, drücke auf den Knopf.“ Im Sommer letzten Jahres hieß es, Cuspert sei in Syrien getötet worden. Mittleweile sickerte durch, dass er noch lebt. Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat ihn immer noch zur Fahndung ausgeschrieben.

Immer mehr „Dschihadisten“ kehren von ihren „Einsätzen“ in die Bundesrepublik und nach Österreich zurück und schaffen eine zunehmend radikalisierte islamistische Jugend. Die deutschen Polizeibehörden sind in höchster Alarmbereitschaft. Bereits Ende März wurden in Berlin, Bonn und Frankfurt Personen festgenommen, die zwischen Juli und September 2013 für ISIS in Syrien aktiv gekämpft haben sollen. Die Sicherheitsbehörden fürchten, dass radikale „Heimkehrer“ aus dem syrischen Bürgerkrieg in Zukunft auch Anschläge in Deutschland, aber auch in Österreich durchführen könnten.

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