Bank kündigt Konto einer Anti-Moschee-Bürgerinitiative

Nicht nur in Europa, auch am anderen Ende der Welt – in Australien – haben Menschen, die Missstände durch eingewanderte Muslime anprangern, mit erheblichen Repressalien zu kämpfen. Eine neue Entwicklung ist, dass sich nun auch Banken in gesellschaftspolitische Belange ihrer Kunden einmischen. Die australische Bendigo Bank kündigte kurzerhand das Bankkonto einer lokalen Anti-Moschee-Bürgerinitiative mit der Begründung, „sie wolle nur Geschäfte mit Leuten machen, die die gleichen Werte teilen“. Diese Funktion der Bank als selbsternannte „Moral-Polizei“ löste heftige Proteststürme in sozialen Netzwerken, aber auch von Seiten der lokalen Politik aus.

Radikale Islamisten dürfen Bankkonten haben

So wird kritisiert, dass die Konten von islamischen Predigern, welche gegen die australische Gesellschaft hetzen und offen zur Vergewaltigung von nicht-muslimischen Frauen aufrufen, noch nie geprüft, geschweige denn von den Banken gekündigt wurden. Aber auch mutmaßliche Mörder, Vergewaltiger und andere Menschen mit krimineller Vergangenheit sind gern gesehene Kunden bei Banken. Würde die Bendigo-Bank jeden Kunden so moralisch-kritisch durchleuchten, hätte sie wohl bald keine Kunden mehr, so die Kritik.

Aus rechtlicher Sicht ist der Schritt der Bank, das Konto zu kündigen, schwammig definiert. So sagt ein Anwalt aus der Stadt Bendigo im Bundesstaat Victoria, die Entscheidung sei diskussionswürdig, jedoch könne sich die Bank immer auf die „politischen Überzeugungen und Aktivitäten“ ihrer Kunden berufen. Liefen die den Prinzipien der Bank zuwider, könne sie handeln.

Haben saudi-arabische Kreise bei der Moschee-Finanzierung ihre Finger im Spiel?

Die Bürgerinitiative hatte kritisiert, dass das riesige Moschee-Projekt drei Millionen Australische Dollar koste, während es laut der letzten Volkszählung in der gesamten Region nur 263 islamische Bürger gebe. Man befürchte durch diesen gigantischen Bau eine planmäßige Islamisierung der Region. Als Hauptfinanzier der Moschee im Hintergrund werden einflussreiche saudi-arabische Kreise vermutet, mit denen die Bendigo-Bank in Geschäftsbeziehungen zu stehen scheint, wie aus Kreisen der Bürgerinitiative „Concerned Citizens Against the Mosque“ verlautet. Die Bendigo-Bank ist die fünftgrößte Bank Australiens.

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