Zwei minderjährige Bosnierinnen wollen im syrischen Bürgerkrieg kämpfen

Nicht nur viele muslimische Männer aus Österreich ziehen momentan in den „Heiligen Krieg“ nach Syrien, um dort gegen Präsident Baschar Al-Assad zu kämpfen, auch Frauen und Mädchen zieht es immer öfter in den Dschihad. So geschehen nun in Wien, wo zwei minderjährige Schülerinnen einen Flieger in die Türkei nahmen und dort nach Syrien weiterreisen wollen. Die Mädchen, eine 15-jährige und eine 16-jährige Bosnierin, schrieben in einem Abschiedsbrief: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir gehen nach Syrien, kämpfen für den Islam. Wir sehen uns im Paradies.“

Eltern können sich Einstellung der Mädchen „nicht erklären“

Etwas verwunderlich ist auch die Reaktion der Eltern der beiden Kinder. Man sollte annehmen, die Eltern hätten maßgeblich Schuld an der radikalen Einstellung der jungen Mädchen, etwa durch gemeinsame Moscheebesuche und ähnliches. Diese zeigen sich jedoch nur „ahnungslos“ und „geschockt“ und begeben sich sofort in die Opferrolle. So sagt der Vater eines der Mädchen: „Wir sind verzweifelt. Wir bitten alle Menschen, dabei zu helfen, unsere Mädchen zu finden. Jede kleine Information könnte helfen“.

Die beiden Mädchen dürften jedoch schon in der türkischen Stadt Anda sein, 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Die Polizei hat eine weltweite Fahndung ausgegeben. Sollten die Mädchen tatsächlich aufgegriffen werden, darf der Steuerzahler für die Rückführung nach Österreich aufkommen. In den Medien wird dies dann höchstwahrscheinlich als geglückte „Familienzusammenführung“ gefeiert, ohne die radikalen Hintergründe und Ansichten zu hinterfragen.

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