56.000 Russen schrieben sich aus Solidarität in US-Blacklist ein

Die vom russischen Autor Artjom Kirjanow initiierte Aktion „Schreibe dich in die schwarze Liste der USA ein“ gegen die US-Blacklist von Präsident Barack Obama ist ein voller Erfolg. Mehr als 56.000 russische Staatsbürger haben sich mit den durch die USA wegen der Ukraine-Krise unter Sanktionen gestellten Personen für solidarisch erklärt. Viele Russen sind nicht einverstanden, dass aus rein machtpolitischen Gründen Regierungsmitglieder, Beamte und Unternehmer durch Washington auf dieses „Schwarze Liste“ gesetzt werden, um sie politisch und ökonomisch gefügig zu machen. Sie haben sich deshalb absichtlich auf den Index setzen lassen.

Initiator Kirjanow, gleichzeitig Vizepräsident des Jugendverbandes der Juristen der Russischen Föderation, zeigt sich mit dem Erfolg seiner Aktion sehr zufrieden. Er sieht den großen Zuspruch als Zeichen für die Veränderung des Bewusstseins der Menschen und als Beweis für einen erwachten Stolz auf das Vaterland Russland.

USA und EU erleiden in der Ukraine weiteres Debakel

Mit dieser Aktion haben viele Russen ein weiteres Zeichen des Selbstbewusstseins gegenüber der vermeintlichen Weltmacht USA gesetzt. Bereits in den letzten drei Jahren mussten die USA aber auch die EU etwa im Zuge des „Arabischen Frühlings“ oder in Syrien erkennen, dass sie ihre machtpolitischen Interessen trotz Finanz- und Ressourcenüberlegenheit nur in sehr bescheidenem Maße durchsetzen können. Das „Ukraine-Abenteuer“ könnte nach der Niederlage auf der Krim ein weiteres Indiz für das Ende der weltweiten Vormachtstellung der westlichen Hegemonialmächte sein.

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