Wien verliert an Boden und droht unter Häupl und Vassilakou zu versandeln

Wien fällt international immer weiter zurück. Das hat die Stadt nicht zuletzt den Politikern zu verdanken, die dort politisch bereits seit Jahren am Ruder sind: für Zuwanderer ist sie attraktiv, doch es kommen verstärkt Menschen mit niedriger Qualifikation. Das bescherte der Bundeshauptstadt ein Abrutschen in der Kaufkraft. Zum ersten Mal in der Geschichte hat Wien nicht mehr die höchste Kaufkraft Österreichs, sondern liegt im Ranking nur noch auf Rang drei. Zudem fiel die von Rot und Grün regierte Metropole auch noch aus den Top Ten der reichsten Regionen Europas. Prag und Pressburg liegen vor Wien.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (ÖVP) sorgte im August des Vorjahres für große Aufregung, als er sagte, dass Österreich in den vergangenen Jahren zum europäischen Durchschnitt „abgesandelt“ sei. Er schob die Schuld daran den Sozialdemokraten in die Schuhe. Denn die SPÖ würde durch die Diskussion über Reichen- oder Betriebssteuern den „Standort ramponieren“. So mahnte Leitl Richtung Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ): „Wer Arbeit plakatiert, muss denen helfen, die Arbeit schaffen.“

Große Firmen kehren Wien den Rücken

Leitl musste für diese Aussage viel Kritik, natürlich vonseiten der SPÖ, einstecken. Aber hatte er mit seiner Aussage nicht Recht? In Wien scheint sich seine Prophezeiung zu bewahrheiten. Unter der Führung von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) ist die Unternehmerfeindlichkeit spürbar. Reihenweise siedeln Großbetriebe ab und geben an, in Wien ein betriebsfeindliches Klima vorzufinden. Neue Ansiedelungen gibt es kaum. Unterm Strich wird dadurch die Arbeitslosigkeit gefördert – zusätzlich noch durch eine exzessive und unkontrollierte Zuwanderung von Menschen mit niedriger Qualifikation, die – meist schlecht bezahlt – den Österreichern auch noch die wenigen freien Stellen wegschnappen.

5.000 Arbeitsplätze für Wolf niedrige Zahl

Wie ein Hohn klang daher die Moderation von Armin Wolf in der ZIB 2 am 14. April, als er den Zustrom von 5.000 billigen Arbeitskräften aus Rumänien und Bulgarien quasi verharmloste und dabei gleichzeitig versuchte, die FPÖ zu verunglimpfen. Die Freiheitlichen hatten nämlich von einem Massenansturm billiger Arbeitskräfte auf den heimischen Arbeitsmarkt gewarnt, wenn Rumänen und Bulgaren seit Anfang dieses Jahres legal in Österreich arbeiten dürfen wie die Bürger anderer EU-Mitgliedsstaaten. Für Wolf war die Zahl zu niedrig. Wie gesagt: seit Jänner dieses Jahres gibt es diese Regelung – und schon 5.000 Menschen aus Rumänien und Bulgaren haben die wirtschaftliche Flucht nach Österreich angetreten.

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