„BürgerInnenmeisterInnenkandidatInnen“: Freiheitlicher Kampf gegen das Binnen-I

Seit Jahren herrscht ein reges Diskussionsaufkommen um die Schreibweise von männlichen und weiblichen Wörtern in Texten. Gendergerecht sollte es sein, argumentiert die politisch korrekte Linke. Möglichst viel Aufmerksamkeit sollte auf das weibliche Geschlecht gelenkt werden, scheint das Ziel zu sein. Völlig irrelevant ist hingegen, ob das Geschriebene danach noch lesbar ist. Was die einen für eine unabdingbare Errungenschaft der deutschen Sprache halten, kritisieren die anderen als absurde Verhunzung und sehen das Verständnis eines Textes gefährdet. 

Binnen-I macht Texte unlesbar

Wie radikal die linken Meinungsmacher in diesem Bereich vorgehen, lässt sich gut an diversen amtlichen Texten erkennen, die für einen Laien ohnehin oftmals schwer verständlich sind und dann auch noch durch Binnen-I-Einschaltungen unlesbar gemacht werden. Das alles, um dem weiblichen Geschlecht mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die Sprache vermeintlich gerechter zu gestalten. Dass sich durch diese sprachliche Verunstaltung freilich im realen Leben an etwaigen Ungerechtigkeiten ob des Geschlechts wenig ändert, scheint für Gutmenschen kein Argument zu sein.

So wurde kurzerhand auch im Universitätsbereich beschlossen, die regelmäßig erscheinende Juristenzeitschrift der Fakultät zu boykottieren, weil die Redaktion sich weigerte, die Rechtssprache zu gendern. Die linksgeschaltete ÖH der Uni Wien ließ das Magazin schlicht und einfach nicht mehr drucken und verweigerte bis vor kurzem zustehende Fördergelder aus den Zwangsbeiträgen der Studenten.

FPÖ zeigt Absurdität auf

Im oberösterreichischen Landtag sprach sich nun ausgerechnet eine Frau gegen diese Absurditäten aus. FPÖ-Abgeordnete Silke Lackner kämpft gegen die blauäugige Meinung, Frauen werde mit der Genderschreibweise geholfen, mit kabarettreifen Beispielen an. So müsste es etwa bei einer Ansammlung von weiblichen Bürgermeistern korrekterweise „BürgerInnenmeisterInnen“ heißen. Doch es geht noch weiter: So müsste man bei der Teilnahme von männlichen und weiblichen Bewerbern an der Wahl zum Bürgermeister politisch ganz korrekt eigentlich „BürgerInnenmeisterInnenkandidatInnen“ schreiben – und es auch aussprechen. 

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