Marode griechische Banken sind wieder im Spekulationsgeschäft

Marode griechische Banken, die von EZB, EU-Kommission und IWF mit dem Geld der europäischen Steuerzahler gerettet werden mussten, sind zurück im Spekulationsgeschäft. Jüngstes Beispiel ist die Eurobank, die von der Athener Zentralbank die Erlaubnis erhalten hat, neue Anleihen zu emittieren. Bei diesen Anleihen wurde internationalen Spekulanten und deren Vermögensverwaltern ein „Sofortrabatt“ von 25 Prozent auf ihre Einlagen gegeben – gerade stehen muss dafür die EU. Diese Rabatte ziehen natürlich wieder jene Anleger an, die hochspekulativ den „schnellen Schnitt“ machen möchten.

Die Eurobank gehört mit der National Bank, der Alpha Bank und der Piraeus Bank zu jenen Instituten, die vom griechischen Bankenrettungsfonds HFSF (Hellenic Financial Stability Fund) mehrheitlich gehalten werden. In die „Rekapitalisierung“ dieser vier Banken hatte der HFSF 25 Milliarden Euro gesteckt, die aus dem internationalen Bankenrettungspaket kamen.

„Griechen-Anleihen“ werden internationalen Investoren schmackhaft gemacht

Mir der Rabattaktion wollen die maroden Banken „frisches Geld“ aus den Märkten bekommen. Internationale Investoren sollen bereits Interesse zeigen, so etwa Fairfax, Capital Research and Management, Wilbur Ross, Fidelity, Mackenzie oder Brookfield. Organisiert haben soll diese Aktion der US-amerikanischen Vermögensverwalter Blackrock. Vorerst sollen dadurch 2,95 Milliarden Euro nach Griechenland gelockt werden, der Gesamtkaptialbedarf wird „konservativ“ auf 20 Milliarden Euro geschätzt.

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