Wiener Burgtheater ist massiv überschuldet

Völlige Überschuldung herrscht gegenwärtig bilanztechnisch beim Wiener Burgtheater. Durch den Honorar- und Gebarungsskandal rund um den ehemaligen künstlerischen Direktor Matthias Hartmann und seine ehemalige kaufmännische Stellvertreterin Silvia Stantejsky ist die ökonomische Misere der „Ersten Deutschen Sprechbühne“ nun an die Oberfläche gelangt. Damit sind aber auch die von Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer Ende Februar bekanntgegebenen Zahlen Makulatur.

Während Springer damals den Verlust aus 2013 mit 8,3 Millionen Euro angegeben hatte, fällt dieser nach einem Bericht der Wirtschaftsprüfer von KPMG mit satten 19,3 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch aus. Verantwortlich dafür sind offene Steuern und Abgaben, Sozialversicherungsbeiträge und Rückstellungen für Arbeitsrechtsprozesse gegen Hartmann und Stantejsky.

Burgtheater ist de facto pleite

Nach diesen Zahlen ist das Burgtheater eigentlich pleite. Gegenwärtig wird das Eigenkapital mit 8,3 Millionen Euro angegeben, der Bilanzverlust 2013 liegt aber um elf Millionen Euro höher. Jede andere Firma müsste vor diesem Hintergrund sofort zum Insolvenzrichter pilgern. Beim Burgtheater vertraut man aber offensichtlich wieder einmal auf den Steuerzahler.

Nachdem nun sogar die Hausbank BAWAG P.S.K. weitere Kreditlinien  für die Burg gekappt hat, musste die Bundesfinanzierungsagentur einspringen und den Theaterbetrieb mit frischem Geld stützen. Weiterhin gedeckt wird Genosse Georg Springer dennoch von SPÖ-Kulturminister Josef Ostermayer, der dem seit Jahrzehnten herrschenden Bundestheater-Misswirtschaftssystem die Mauer macht. FPÖ-TV hat ein Bild dieses Finanzdramas in unzähligen Akten gezeichnet. Es spielt in einem von der SPÖ seit Jahrzehnten angelegten und gepflegten Kultursumpf:

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