US-Investmentbank Black Rock wittert Geschäft mit Pensionen

Eine neue „Heuschreckengefahr“ könnte sich jetzt im europäischen Kapitalmarkt etablieren. Die britische Regierung unter David Cameron hat wegen der niedrigen Renditen eine massive Änderung bei der privaten Altersvorsorge umgesetzt. Nun können die Briten bei Pensionsantritt aus ihren langfristig angelegten Rentenansparsystemen bei den diversen Lebensversicherern ohne Steuernachteile einfach aussteigen. Damit kommt mit einem Schlag ein riesiges Potential an frei verfügbarem Kapital auf den Markt. Dies ruft nun internationale „Heuschrecken“ wie die US-Investmentbank Black Rock auf den Plan.

Experten rechnen mit einem Kapital von 25 Milliarden Dollar, das durch die britische Rentenreform auf den Markt drängt. Black Rock möchte mit neuen „Renten-Produkten“ einen Teil dieses Kapitalstocks auf seine Mühlen lenken. Und damit nicht genug: Die Bank hofft auch auf Milliardentransfers aus anderen Pensionssystemen aus dem EU- und Euroraum, die derzeit wegen schwacher Renditen wanken.

Black-Rock-Chef erwartet Zusammenbruch des britischen Rentensystems

Der Chef von Black Rock, Robert Kapito, erwartet binnen kurzer Zeit durch Massenkündigungen von Altersvorsorgen einen Zusammenbruch des traditionellen britischen Rentensystems. Hier setzt er mit seiner Strategie an: Er bietet sogenannte „LifePath-Sparpläne“ an, die den zukünftigen Pensionisten höhere Renditen garantieren sollen. Damit verbunden ist marktwirtschaftlich allerdings auch ein höheres Risiko.

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