Sozialminister Hundstorfer verprasst über 700.000 Euro für Werbung

Presse- und Medienförderung der besonderen Art gewährt Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) auf Kosten der österreichischen Steuerzahler. Wie der rote Ressortchef geradezu nach „Gutsherrenart“ die Budgetmittel für Werbeeinschaltungen im Wahljahr 2013 verprasst hat, zeigt eine jüngst dem Parlament übermittelte Anfragebeantwortung. Allein die dort aufgelisteten Werbeeinschaltungen für Print, Fernsehen, Radio und Online machen die stolze Summe von 703.201 Euro aus. Und diese Gelder wurden schön säuberlich ins „System“ eingespeist.

So bedachte Hundstorfer die Tageszeitung Heute mit knapp 75.000 Euro für die Bewerbung von Pflege, Fachkräften und einem Jugendprogramm. Unter dem gleichen Titel erhielt die Kronen Zeitung satte 93.000 Euro. Weitere 51.000 Euro flossen an das Nachrichtenmagazin Profil, 71.000 Euro an Österreich, rund 17.000 an NEWS und 8.500 an den Standard.

Randgruppenmedien wurden auch finanziell großzügig bedacht  

Aber nicht nur die Klassiker unter den regierungsfreundlichen Medien erhielten von Hundstorfer finanzielle Zuwendungen für Werbung, auch Randgruppenmedien wurden finanziell großzügig bedacht. So erhielten das neunerhaus Magazin bzw. der neunerhauskalender des gleichnamigen Obdachlosenprojekts insgesamt 5.675 Euro, eine „VSStÖ-Festschrift“ die Summe von 3.500 Euro, oder der Sender GoTV für einen „Boysday“ 19.000 Euro.

Besonderer Treppenwitz bei den bezahlten Werbeeinschaltungen ist eine Summe von rund 77.000 Euro an den ohnehin bereits üppigst mit dem Geld der Zwangsgebührenzahler finanzierten ORF bzw. für orf.at für eine „Kampagne Fachkräftepaket“.

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