US-Agrarriese Monsanto möchte über die Türkei Europa erobern

Eine neue Strategie, den europäischen Markt zu erobern, hat sich der US-Agrarriese Monsanto zurechtgelegt. Der Agrarkonzern aus den USA nutzt seine Basis in der Türkei, um in die Europäische Union vorzudringen. Aktuell plant Monsanto, seine Produktionsanlagen in der türkischen Stadt Bursa massiv auszubauen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 30 Millionen US-Dollar. Mit dieser Summe soll die Saatgut-Produktion in der Türkei von 250.000 auf 1,2 Millionen Einheiten nahezu verfünffacht werden.

Standort Türkei soll Monsantos Europafeldzug unterstützen

Aktuell verfügt Monsanto in der Türkei neben Bursa über drei weitere Saatgut-Produktionsanlagen in Bergama, Çanakkale und Antakya. Die Produktions-Fläche in Bursa beläuft sich auf 54.000 Hektar. Monsanto hat aktuell Kooperationsverträge mit insgesamt 1.500 türkischen Bauern und betreibt darüber hinaus 150 sogenannte „Saatgut-Shops“.

Monsanto hat im Zusammenhang mit dem Standort Türkei eine klare Strategie formuliert, um den EU-Markt zu erobern. Auf diesem Weg können auch genmanipuliertes Saatgut bzw. Setzlinge in die EU eingeschleust werden. Der türkische Konzernmanager Elie Assaf wird in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten zur Monsanto-Strategie folgendermaßen zitiert wird:

Wir werden 60 Prozent unserer Produkte an unsere Bauern-Freunde in der Türkei verkaufen. 40 Prozent der Erzeugnisse werden nach Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und in den Irak exportiert werden.

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