Wiener Linien-Mitarbeiter streiken nach Gewaltexzessen durch Kriminelle

„Schluss mit lustig“ ist nun bei den Mitarbeitern der Wiener Linien. Da sich seit Jahresbeginn 2014 die tätlichen Übergriffe auf Mitarbeiter von Bus, Bim und U-Bahn in Wien massiv gehäuft haben, ruft der Betriebsrat für den 23.April zu einem Streik auf. In Betriebsversammlungen soll bei Aufnahme des Fahrbetriebs in den frühen Morgenstunden mit den Mitarbeitern über die unhaltbare Sicherheitssituation diskutiert werden. Fast täglich werden Fahrscheinkontrolleure, aber auch Fahrer auf den Strecken der Wiener Linien mit Sachbeschädigungen, Diebstählen und Raubüberfällen konfrontiert.

Die Täter gehen dabei immer brutaler vor und setzten neben der Faust auch immer wieder Stichwaffen ein. Zuletzt schoss ein Gewalttäter sogar mit einer Gaspistole auf offener Strecke auf eine Straßenbahn der Linie 1.

Migranten-Gangs, Drogensüchtige und Bettler

Die Verursacher der gegen die Mitarbeiter der Wiener Linien, aber auch unbeteiligte Fahrgäste gerichteten Gewaltexzesse sollen sich vor allem aus jugendlichen Migraten-Gangs aus dem Milieu der Drogensüchtigen und Dealer sowie aus den nunmehr gehäuft aus Südosteuropa in Wien kommenden Bettlern und Taschendieben rekrutieren. Insgesamt nimmt die Verhaltensauffälligkeit und potentielle Gewaltbereitschaft von „besonderen Fahrgästen“ zu.

Der Betriebsrat der Wiener Linien möchte nun gemeinsam mit den Mitarbeitern in einer Petition an die Geschäftsführung und damit indirekt auch an den Eigentümer, die Stadt Wien, ein Maßnahmenpaket fordern, damit es nicht mehr länger eine Gefahr für Leib und Leben ist, seinen Dienst im Bus, in der Straßenbahn oder U-Bahn zu verrichten.

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