Großkoalitionäre Justizminister ließen sich für 14.000 Euro in Öl malen

Für das Geld der Steuerzahler ist Ministern der Großen Koalition nichts zu teuer. Wie eine Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Wendelin Mölzer an den amtierenden Bundesminister für Justiz, Wolfgang Brandstetter (ÖVP), ergab, ließen sich drei seiner vier Amtsvorgänger um teures Geld „in Öl“ malen. Im Inventar des Justizministeriums im Palais Trautson finden sich die hochpreisigen Portraits der Ex-Justizminister Maria Berger (SPÖ), Johannes Hahn (ÖVP) und Claudia Bandion Ortner (ÖVP).

Die „dokumentarische Kunstsinnigkeit“ der drei Ressortchefs kam den österreichischen Steuerzahler mit insgesamt 14.160 Euro teuer zu stehen. Dabei war das Ministerporträt von Kurzzeitjustizminister Johannes Hahn mit 6.120 Euro am teuersten, das von Maria Berger schlug mit 4.400 Euro zu Buche, während das Bandion-Ortner-Porträt 3.640 Euro kostete, wobei sich Letzter von ihrem Ehemann malen ließ, sodass der Künstlerlohn praktischerweise ins Haushaltsbudget floss.

Feudalinstitutionen als nächste Karrierestufen für eitles Justizministertrio

Die Eitelkeit dieses Justizministertrios lässt sich auch an den nächsten Karriierstufen ermessen, die ausschließlich in vom Steuerzahler finanzierte Institutionen führten: Johannes Hahn wurde EU-Kommissar, Maria Berger EuGH-Richterin und Claudia Bandion-Ornter fristet ihr berufliches Dasein als „stellvertretende Generalsekretärin des internationalen König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog“.

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