Bank Austria-Eigentümerin UniCredit gründet eigene Bad Bank

Die Bank-Austria-Eigentümerin UniCredit und das Bankinstitut Intesa Sanpaolo gründen eine gemeinsame Bad Bank, um einen Großteil ihrer sogenannten „faulen Kredite“ auszulagern. Die UniCredit machte etwa 2013 einen Jahresverlust von 14 Milliarden Euro, Intesa Sanpaolo ein Minus von 4,55 Milliarden Euro. Die beiden größten italienischen Bankhäuser haben mit dem US-Finanzinvestor KohlbergKravisRoberts (KKR) darüber eine „Absichtserklärung“ unterzeichnet. Als Schattenbank unterliegt KKR keinen einschlägigen Bankenregulativen. Sie bedient sich stattdessen des „billigen Geldes“, das derzeit von den Zentralbanken in den Markt gepumpt wird und investiert es mit Profit in „angekränkelte“ Banken wie UniCredit bzw. Intesa Sanpaolo und ihre Bad Bank.

KKR erledigt via Bad Bank die Abwicklungs-Schmutzarbeit

Nach veröffentlichten Zahlen des italienischen Bankenverbandes bestanden mit Stichtag Ende Februar 2014 „Problem-Darlehen“ von nicht weniger als 162 Milliarden Euro. Die einzelnen italienischen Bankinstitute sind wegen dieser Mega-Probleme auf Investoren wie KKR angewiesen. KKR übernimmt via Bad Bank die Schmutzarbeit: Die Italien-Banken können Verluste aus den Engagements reduzieren und haben sogar die Möglichkeit am Verkauf der Kredite zu partizipieren. Vorerst sollen jeweils eine Milliarde Euro von UniCredit und Intesa Sanpaolo in die neue Bad Bank transferiert werden.

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