Rudolf Hundstorfer bei eigenem Arbeitsmarktschmäh entlarvt

Den eigenen Arbeitsmarktschmäh hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) am Beispiel des Baugewerbes in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch sein Ministerium sozusagen „selbst entlarvt“. Die FPÖ wollte vom roten Ressortchef wissen, welche Auswirkungen der Zuzug von Arbeitskräften aus den EU-Ländern aber auch Drittstaaten auf den sektoralen Arbeitsmarkt am Bau in den letzten Jahren hatte. Die Ergebnisse, die Hundstorfers Ministerium dazu geliefert hatte, waren entlarvend: So stieg die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter von 2008 bis 2013 insgesamt um 36,3 Prozent. Während der Anstieg bei inländischen Arbeitskräften „nur“ 21,2 Prozent betrug, war die Steigerung bei sonstigen EU-Bürgern gleich satte 98,8 Prozent und bei Nicht-EU-Bürgern immerhin noch 45 Prozent.

Und auch in der „Aktivbeschäftigung“ am Bau befinden sich die österreichischen Arbeitnehmer auf dem fortgesetzten Rückzug. So ist die Beschäftigung von Österreichern im Zeitraum von 2008 bis 2013 um 4,5 Prozent zurückgegangen ist, während die Bauarbeiterbeschäftigung von sonstigen EU-Bürgern um 65,9 Prozent zugenommen hat. Die Verdrängung der Österreicher am Bau durch die Billigkonkurrenz aus dem Ausland ist somit evident.

FPÖ mahnt Hundstorfer anlässlich des 1. Mai zur Umkehr 

FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl ruft dem roten Minister deshalb die Bedeutung des 1. Mai als Tag der Arbeit wieder in Erinnerung, und fordert ihn auf, endlich Maßnahmen zu setzen, um die Überschwemmung des heimischen Arbeitsmarktes mit Billigarbeitskräften zu stoppen.

„Wenn der SPÖ-Sozialminister den Tag der Arbeit am 1. Mai noch ernst nimmt, dann soll er endlich den von der FPÖ eingebrachten Vorschlag einer sektoralen Schließung des Arbeitsmarktes, etwa im Baugewerbe, umsetzen“, fordert Kickl. Tue er das nicht, dann mache er weiterhin Tür und Tor für die ungehinderte Zuwanderung in den österreichischen Arbeitsmarkt und den Sozialstaat auf.

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