Dreizehnjährige wurde Opfer eines brutalen Raubüberfalls

Sie war das vierte Opfer der jüngsten Serie von brutalen Raubüberfällen in Wien-Favoriten: Ein 13-jähriges Mädchen wurde auf dem Heimweg mit einem Metallstück – so vermuten die Ermittler – von hinten zusammengeschlagen und ausgeraubt. Sie hatte zehn Euro bei sich. Das Kind wurde schwer verletzt, die Täter konnten unerkannt entkommen. Die Dreizehnjährige ist nicht das einzige Opfer solcher Verbrecher – Raubüberfälle dieser Art gibt es täglich, fast stündlich. Aber diesmal ist ein kleines Mädchen mitten auf der Straße in Wien zusammengeschlagen worden. Bei den verantwortlichen Stadtpolitikern schrillen die Alarmglocken aber immer noch nicht.

Im Gegenteil sogar: Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) spielte die Ereignisse bei den Wiener Linien herunter, als die Mitarbeiter aufgrund von brutalen Übergriffen auf das Fahrpersonal in Streik traten. Er rechnete vor, dass es im Jahr 2013 nur 77 Fälle gab, und verstand es deshalb nicht, warum am 23. April am frühen Morgen die Öffis still standen. Häupl und mit ihm die Polizei verstecken sich bei dieser Gelegenheit gerne hinter Statistiken. Darüber philosophierte bereits Winston Churchill, der uns wissen ließ: „Trau keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“ Tatsächlich haben sich die Österreicher, und speziell die Wiener, noch nie so unsicher gefühlt wie heute. Allein die täglichen Berichte im ORF machen einem Angst. Überall im Land gibt es Schlägereien, Messerstechereien, brutale Überfälle, Raub, Totschlag und Mord.

Am Heimweg nicht telefonieren

Die Polizei scheint machtlos. Eine Institution, die die Bürger vor diesen Verbrechern schützen sollte, kann das längst nicht mehr. Also gibt sie Tipps, wie sich Leute, die sich in Wien noch allein auf die Straße trauen, verhalten sollen. Im Wien-heute-Bericht über den brutalen Raubüberfall auf das dreizehnjährige Mädchen klang das wie ein Hohn: „Frauen sollen auf dem Heimweg nicht telefonieren.“ Wie bitte? Weil die Exekutive nicht mehr in der Lage ist, die Menschen vor den Schlägertrupps zu schützen, müssen sich die vermeintlichen Opfer in ihrer Freiheit einschränken.

Ein paar Tausend Zuwanderer mehr

Weit haben wir es gebracht in Österreich. Besser gesagt, die Politik hat es so gerichtet. Denn die Regierung hat den zügellosen Zuzug zugelassen und lässt ihn weiter zu. Was macht es schon aus, wenn ein paar Tausend zusätzliche Zuwanderer zu uns kommen? Unterstützt werden sie von den Medien. Erst kürzlich sagte Armin Wolf in der ZIB 2, dass im Jänner „nur“ 5.000 Rumänen und Bulgaren nach Österreich kamen, um hier eine Arbeit zu finden, weil seit Jänner dieses Jahres auch Menschen dieser beiden EU-Staaten eine Arbeitserlaubnis in Österreich erhalten. Bei einer Arbeitslosenzahl von 450.000 fallen 5.000 auch nicht mehr auf, die entweder einem Österreicher einen Arbeitsplatz wegnehmen oder selbst auf der Straße stehen.

Zu viele Menschen mit niedriger Qualifikation

Und genau das ist das Problem: Es sind zu viele Menschen mit niedriger Qualifikation in Österreich, die geglaubt haben, dass in Österreich Milch und Honig fließt. Klappt es nicht mit einer Arbeitsstelle, holt man sich das tägliche Brot irgendwo anders. Immer mehr leider auf eine brutale Weise, die es seit Jahren zu beobachten gibt und die vor einigen Tagen auch ein ÖVP-Mandatar in Wien schmerzhaft zu spüren bekam. Er wurde Opfer von brutalen Räubern, die ihn sogar mit Schlagringen zusammenschlugen und danach beraubten. Es war nicht in Wien-Favoriten, sondern im nobleren Dornbach. Vielleicht wacht die Politik jetzt endlich auf, wenn die Straßenkriminalität nicht nur in den so genannten Ausländerbezirken wie Favoriten oder Ottakring ihre Opfer fordert, sondern auch in den Wiener Villen-Bezirken, wo ein Politiker die verfehlte Ausländerpolitik – auch seiner Partei – am eigenen Leib zu spüren bekam. Das schwerverletzte 13-jährige Mädchen in Favoriten hätte für einen Paradigmenwechsel in der Ausländer- und Sicherheitspolitik wahrscheinlich nicht gereicht.

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