Boko Haram-Terror erreicht neue Dimension der Brutalität

Immer brutaler und menschenverachtender wütet die radikalislamische Terrorgruppe „Boko Haram“ in Nigeria. Nach zahlreichen Überfällen auf christliche Dörfer in der Osterzeit wurden nun insgesamt 230 Mädchen aus einem Internat im Bundestaat Borno im Norden des Landes entführt und in den nahegelegenen „Sambisa-Wald“ gebracht. Der Wald gilt als Rückzugsort für die Islamistensekte. Von dort aus sollen nun die meisten Mädchen ins Ausland verkauft werden. Lediglich 30 bis 50 Mädchen soll die Flucht aus den Händen der Islamisten gelungen sein.

Mädchen dienen als menschliche Schutzschilde und Sexsklavinnen

Besonders grausam sind die Intentionen der Islamisten hinter den Entführungen. So sollen die 16- bis 18-jährigen Mädchen als menschliche Schutzschilde herhalten, falls Regierungstruppen Angriffe auf Stützpunkte der Islamisten durchführen sollten. Auch zeigen frühere Fälle solcher Entführungen, dass die oftmals noch minderjährigen Mädchen als Sexsklavinnen gehalten werden und immer wieder Vergewaltigungen über sich ergehen lassen müssen.

Nigerias Präsident Jonathan Goodluck sieht sich durch die jüngsten Ereignisse und die augenscheinliche Machtlosigkeit von Polizei und Militär bereits mit massiver Kritik konfrontiert. Man wirft ihm vor, die Attacken der Muslime vertuschen zu wollen, um seine Wiederwahl nicht in Gefahr zu bringen. Auch das Militär hat nach über einer Woche keine handfesten Beweise über den Aufenthalt der Schülerinnen. Viele von ihnen könnten bereits in den Tschad oder in den Niger verschleppt worden sein. Verzweifelte Eltern machen sich deshalb schon auf eigene Faust auf die Suche nach ihren Kindern.

Die treibenden Kräfte hinter Boko Haram sitzen in Saudi-Arabien

Hingegen wird immer deutlicher, wer die treibende logistische und finanzielle Kraft hinter der Islamsekte „Boko Haram“ ist. Die Fäden werden, wie so oft, im Königreich Saudi-Arabien gezogen. Von dort aus sollen massive Geldströme an die Islamisten fließen, um ihren Kampf gegen die „Ungläubigen“ mit voller Brutalität fortführen zu können. Auch die ebenfalls von Saudi-Arabien finanzierte somalische Al-Schabab-Miliz, zuletzt verantwortlich für das Massaker in einem Kaufhaus in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, soll sich mit Boko Haram verbündet haben.

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